Erstes Oberligaspiel, erster Sieg: Der HSC Haltern-Sythen schlägt Bielefeld/Jöllenbeck

dzHandball: Oberliga

Mit einem überzeugenden Sieg ist der HSC Haltern-Sythen in die Oberliga gestartet. Besonders in der Anfangsphase waren die Halterner nicht aufzuhalten und ließen dem Gegner kaum eine Chance.

Haltern

, 14.09.2019, 21:53 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der HSC Haltern-Sythen ist mit einem überzeugenden Sieg in die Oberliga gestartet. Gegen den TuS Bielefeld/Jöllenbeck gewann das Team von Gerard Siggemann mit 33:24. Vor allem in der Anfangsphase überzeugten die Halterner in allen Bereichen.

Für die Halterner waren es die ersten Oberliga-Minuten seit über zehn Jahren. Angepeitscht von mehreren hundert Zuschauern begann das Team von Gerard Siggemann furios und spielte vor dem gegnerischen Tor genauso stark auf wie sie ihr eigenes verteidigten. „Das war natürlich ein Traumstart“, sagte Halterns Trainer nach der Partie.

Halterns Torhüter trifft zum 12:6

Erst in der 14. Minute kamen die Gäste aus Bielefeld zu ihrem ersten Tor - da hatten die HSC-Spieler allerdings schon sechs Mal jubeln können. Doch auch davon ließ sich der Halterner Aufsteiger nicht beirren. Jan-Bernd Kruth erhöhte mit großer Hilfe des rechten Pfostens und der Hacke des gegnerischen Torhüters auf 7:1 (14.)

In den ersten Minuten habe seine Mannschaft „direkt gezeigt, dass wir die Punkte hier behalten wollen“, sagte Siggemann. Ab der 17. Minute stellten die Gäste dann um und brachten immer wieder einen siebten Feldspieler ins Spiel. Die Idee verwarf Bielefeld/Jöllenbeck aber ziemlich schnell wieder. Denn nach einem missglückten Angriff nutzte HSC-Torwart Daniel Lüger die taktische Umstellung und traf ins leere gegnerische Tor zum 12:6 (22.).

„Jammern auf hohem Niveau“

Bis zur Pause erhöhten die Halterner weiter und gingen am Ende mit einem auch in der Höhe verdienten 18:7 in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff erwischten aber die Gäste diesmal den besseren Start. In der Folge gestaltete sich das Spiel deutlich ausgeglichener als in der ersten Halbzeit.

In den zweiten 30 Minuten „hatten wir nicht mehr die Spannung, die ich mir gewünscht hätte“, erklärte Gerard Siggemann. Gleichzeitig machte er aber auch deutlich, dass es dennoch „nur wenige Kritikpunkte“ gebe. Und außerdem sei es ohnehin „Jammern auf hohem Niveau“.

HSC-Trainer will Ergebnis nicht überbewerten

Sechs Minuten vor dem Schlusspfiff war es Harald Scherer, der unter großem Jubel der euphorischen Zuschauer das 30. Tor der Halterner erzielte. Zwischenzeitlich hatten die Gäste auf eine offensive Deckung umgestellt. Das sorgte allerdings auch für einige Freiräume, die die HSC-Spieler ausnutzten. Am Ende stand ein deutliches 33:24 auf der Anzeigentafel.

Gerard Siggemann mahnte nach dem Abpfiff aber, das Ergebnis nicht überzubewerten. „Wir wissen nicht, wie stark oder schwach der Gegner war“, sagte er. Der TuS Bielefeld/Jöllenbeck hatte in der Sommerpause einen größeren Umbruch verkraften müssen. Erst nach der Hinrunde könne man sehen, wo die einzelnen Mannschaften stehen, erklärte Siggemann.

HSC: Lüger (1), Haunert - Scherer (5), Knöner (5), M. Beumer (2), Schulte-Lünzum (1), J. Schrief (5/3), P. Schrief, J. Beumer (6), Kruth (4), Wolak (2), Mühlenbrock (1), Alkemper (1), H. Schrief

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