„Einige Kracher aus der A-Jugend“: Der ETuS Haltern setzt voll auf die eigenen Talente

dzFußball: Kreisliga B

Nach dem Abstieg in die Kreisliga B will Phillip Oligmüller mit seiner Mannschaft wieder oben mitspielen. In Zukunft wird der bisherige Co-Trainer des ETuS noch mehr Aufgaben übernehmen.

Haltern

, 19.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Phillip Oligmüller freut sich bereits auf seine zweite Saison mit dem ETuS Haltern und seine kommenden Aufgaben. Gemeinsam mit Thomas Schaffrinna steht er auch nach dem Abstieg in die Kreisliga B an der Seitenlinie der Halterner. Gehörte ihm bislang noch die Rolle des Co-Trainers, wird er von nun an noch mehr Aufgaben übernehmen.

Denn Thomas Schaffrinna wird sich aufgrund eines Studiums etwas zurückziehen. „Wie viel lässt sich aber noch nicht sagen“, erklärt Oligmüller. „Es liegt ihm einfach viel an der Sache.“ Geplant sei, dass beide Trainer etwa gleich viel Arbeit übernehmen. „Es soll sich in eine 50/50-Situation entwickeln.“ Allerdings wird sich gar nicht so viel ändern, verrät der ETuS-Trainer.

Einige Jugendspieler waren schon in der vergangenen Saison dabei

Schon immer habe er mit Schaffrinna gemeinsam Entscheidungen getroffen. „Das war schon immer so“, sagt er. Die Frage nach den Rollen der beiden Trainer stelle sich daher eigentlich gar nicht. „Wir sind zu zweit ein Team“, stellt Oligmüller klar.

Nachdem seine Mannschaft die vergangene Spielzeit auf dem letzten Tabellenplatz in der Kreisliga A beendete, blickt der ehemalige Spieler des SV Hullern zuversichtlich auf die neue Saison. Besonders auf die Neuzugänge freut er sich.

„Es kommen einige richtige Knaller aus der A-Jugend“, erzählt er. Einige dieser Spieler gehörten schon in der vergangenen Saison zum Kader und waren auch da schon „wichtige Faktoren“. Unter anderem nennt er Timm Henniges und Julius Sandkühler.

Bessere Kommunikation zwischen Senioren und Junioren

Neben ihnen werden noch weitere junge Talente den Sprung aus der A-Jugend in die erste Mannschaft wagen. Deswegen wird es auch nicht viele externe Neuzugänge geben. Der ETuS setzt nach dem Abstieg voll auf die Jugend. „Wir werden auch weiter daran arbeiten, die Kommunikation zwischen den Abteilungen zu verbessern“, erklärt Oligmüller. Die Jugend und die beiden Seniorenmannschaften sollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten.

Dennoch hält der Verein noch Ausschau nach weiteren Verstärkungen. „Wir sind noch dabei, auf der ein oder anderen Position zu gucken.“ Ein bisschen breiter könne die Mannschaft noch aufgestellt sein, so Oligmüller. Allerdings stellt er auch gleichzeitig klar: „Auch so bin ich vollkommen zufrieden mit dem Kader.“

„Die muss man auf dem Zettel haben“

Ein genaues Ziel für die kommende Saison will er aber nicht nennen. „Es ist schwierig, zu sagen, wo es hingeht.“ Die Kreisliga B ist für ihn „ein bisschen eine Wundertüte“. Unter anderem wird die neuformierte Mannschaft des TSV Marl-Hüls dort starten - nachdem sie zuvor noch in der Westfalenliga spielten. „Die muss man auf dem Zettel haben“, sagt Oligmüller.

Einen Aufstieg schätzt er noch mal weitaus schwieriger ein als das Sichern der Klasse im Abstiegskampf. Letztendlich gehe es erst mal darum, „oben eine gute Rolle zu spielen“. Er weiß aber auch, dass sein Team hoch motiviert ist, am Ende der Saison den direkten Wiederaufstieg zu feiern. „Wer aus der Kreisliga A kommt, weiß, wo er wieder hin möchte.“

Am liebsten immer gewinnen

Auch der ETuS-Trainer selbst ist sehr ehrgeizig: „Wenn ich in einen Wettbewerb gehe, dann um zu gewinnen.“ Mit seinem Team wolle er jeden Sonntag drei Punkte einfahren. „Die Mannschaft hat das Potenzial dazu“, stellt er fest. Die Frage sei aber, „wie wir das auf den Platz kriegen“.

Ein weiterer wichtiger Faktor werde auch sein, wie verletzungsfrei die Mannschaft bleibe. Zuletzt fehlten einige Spieler, darunter Timm Henniges und der erfahrene Dominik Wergen. Die Chancen, ganz oben mitzuspielen schätzt er aber als gut ein - „wenn wir fit aus der Vorbereitung kommen und gut in die Saison starten“.

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