Eine „absolute Spielerpersönlichkeit“ verstärkt die Damen des HSC Haltern-Sythen

dzHandball: Frauen-Verbandsliga

Anna Tyszak ist der erste Neuzugang des Verbandsliga-Aufsteigers. Mit ihrem Wechsel nach Haltern überspringt die 24-Jährige direkt ein paar Ligen.

Haltern

, 15.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Die Damen des HSC Haltern-Sythen haben seit Anfang des Monats Zuwachs bekommen. Denn seit dem Trainingsstart am 1. Juni gehört Anna Tyszak zur Mannschaft von Trainer Andreas Stolz.

Die 24-Jährige ist der erste Neuzugang für die kommende Verbandsliga-Saison. Als „absolute Spielerpersönlichkeit“ bezeichnet Halterns Trainer seine neue Spielerin. Zuletzt spielte der HSC-Neuzugang in der Bezirksliga für die ETG Recklinghausen - mehrere Ligen unter den Halternern.

Positiver erster Eindruck

„Sie war die stärkste Spielerin dort“, lobt Andreas Stolz die auf Linksaußen spielende Tyszak. „Wir haben sie schon vorher ein paar Mal beobachten können“, sagt er.

Den ersten Kontakt zwischen Verein und Spielerin gab es bereits im März. Lange habe es dann nicht gebraucht, um sie vom HSC zu überzeugen, erzählt Anna Tyszak. Fast zwei Wochen gehört sie nun schon zum Halterner Kader. Zeit genug, um sich ein erstes Bild von ihrer neuen Mannschaft zu machen. Ihr erster Eindruck war dabei nur positiv. Das Halterner Team sei „sehr gut, jung und ehrgeizig“, sagt sie.

„Pfeilschnell und mit einem guten Abschluss“

Zudem ist es in Haltern „etwas leistungsorientierter als in Recklinghausen“, erklärt Tyszak. Für die Rechtshänderin aber überhaupt kein Problem: „Das gefällt mir gut.“ Andreas Stolz beschreibt seinen neuen Linksaußen als „pfeilschnell und mit einem guten Abschluss. Wir sind froh, dass wir sie haben“. Dass sie ein schnelles Spiel bevorzugt, bestätigt die 24-Jährige ebenfalls. Sie beschreibt sich selbst als eine Spielerin, „die auch mal dahin geht, wo es weh tut“. Zudem gehe sie gerne in Eins-gegen-Eins-Duelle, erzählt Tyszak.

Dass der Sprung in eine höhere Liga nicht einfach sein kann, weiß die neue Spielerin des HSC. „Es ist schwierig, von der Bezirksliga in die Verbandsliga zu gehen“, gesteht sie. In ihrer ersten Saison in Haltern hat sie sich daher vorgenommen, einfach „so viel wie möglich zu spielen“. Doch zuerst möchte sie „erst mal ankommen und die Mannschaft kennenlernen“.

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