„Mit mindestens einem weinenden Auge“: Ein Linksaußen hat den HSC endgültig verlassen

dzHandball: Oberliga

Mit dem Duo auf Linksaußen war Gerard Siggemann, Trainer des HSC Haltern-Sythen, eigentlich super glücklich. Doch seit drei Wochen hat sich ein Teil davon endgültig verabschiedet.

Haltern

, 03.12.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vor ungefähr drei Wochen hat er sich endgültig beim HSC Haltern-Sythen verabschiedet. „Er ist mit mindestens einem weinenden Auge gegangen“, sagt Halterns Trainer Gerard Siggemann. „Keine Frage, es ist für uns auf jeden Fall ein Verlust.“

Auf der Homepage des HSC Haltern-Sythen steht bei Robin Hettrich noch der Vermerk: Pausiert. „Seit drei Wochen bin ich aber nicht mehr Mitglied des HSC Haltern-Sythen“, erklärt Hettrich. Zwei Spiele habe er bereits in seinem neuen Verein absolviert, dem TV Geistenbeck (Mönchengladbach).

Aktuell ist er dort für die zweite Mannschaft in der Landesliga im Einsatz. „Ein Wechsel innerhalb der Saison ist ja immer schwierig“, erklärt Hettrich. In der ersten Mannschaft gebe es aktuell fünf Außenspieler.

„Das muss die Ambition sein“

Langfristig allerdings will er Teil des Verbandsligateams werden. „Das muss die Ambition sein“, erklärt Hettrich. Mit vier Punkten führt das Team die Tabelle an. Könnte es also für seinen zweiten Oberliga-Aufstieg in Folge reichen? „Es sieht aktuell ganz gut aus“, sagt der Ex-Halterner. „Aber es ist ja auch erst ein Drittel gespielt.“

„Mit mindestens einem weinenden Auge“: Ein Linksaußen hat den HSC endgültig verlassen

Robin Hettrich (v.) hat den HSC Haltern-Sythen endgültig verlassen. © Werner Schulte-Lünzum

Ein Spiel in der Oberliga steht bis jetzt noch nicht in seiner Vita. „Das hätte ich natürlich gerne in Haltern mitgenommen“, sagt er. Doch der Beruf zog ihn nach Mönchengladbach. „Und der Beruf geht vor“, erklärt er. Und so endete für ihn die Zeit beim HSC nach zwei Jahren. „Nach zwei schönen Jahren“, erklärt Hettrich.

Siggemann hätte den Außenspieler gerne behalten. „Er ist ein technisch starker Handballer mit einem guten Wurfbild“, sagt Siggemann. So sei er ein hervorragender Nebenspieler zu Harald Scherer gewesen. „Mit dem Duo auf Linksaußen war ich super glücklich“, erklärt Siggemann.

Hettrich will den Weg der Halterner auf jeden Fall weiter verfolgen. „Soweit es möglich ist, bin ich bei den Spielen dabei“, erklärt er. Und so ist er sich auch sicher, dass der Klassenerhalt für die Halterner realistisch ist. „Ich glaube sogar, dass sie es frühzeitig schaffen werden“, erklärt Hettrich.

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