Derby Nummer zwei: Sythens Pokalheld fällt aus, der ETuS hat „richtig Bock“

dzFußball: Kreisliga A

Das letzte Duell gewann der TuS Sythen, jetzt will sich der ETuS Haltern revanchieren. Während bei Sythen der Pokalheld ausfällt, steht der Einsatz von Halterns Routinier auf der Kippe.

Sythen, Haltern

, 19.09.2020, 07:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nur 17 Tage nach ihrem letzten Aufeinandertreffen kommt es schon wieder zum Derby zwischen dem TuS Sythen und dem ETuS Haltern. Beim letzten Mal konnten sich die Sythener durchsetzen. Diesmal hat das Team von Dennis Schulz aber einige personelle Probleme. Auch die Not-Lösung in der Verteidigung wird nicht helfen können.

„Wir sind hinten etwas eng aufgestellt“, gesteht Dennis Schulz. Torben Spyra wird fehlen, Christoph Tyzack und Benjamin Schulte ebenso. „Wenn ich fit wäre, könnte ich noch spielen“, sagt Sythens Trainer. Genau das sei auch von Anfang an der Plan gewesen, sollte es mal Not am Mann geben. Doch auch Schulz selbst ist angeschlagen, hat Probleme mit dem Rücken.

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Viel über seine Ausfälle klagen möchte der Sythener aber nicht. „Die anderen können das auffangen“, sagt er, „ich habe noch einige in der Hinterhand“. Verzichten muss er allerdings auch noch auf seinen Pokalhelden: Lukas Wemhoff, der zuletzt alle drei Tore gegen den ETuS erzielt hatte, ist gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt, er ist deshalb noch in Quarantäne. Marvin Polczinski fehlt schon seit Wochen und wird es auch noch einige weitere tun.

Phillip Oligmüller: „Das können sie nicht verheimlichen“

Dass die Sythener trotzdem noch reichlich Qualität in vorderster Front haben, liegt für ETuS-Trainer Philipp Oligmüller auf der Hand. „Sebastian Hohaus, Mats Linden, Ionut-Marian Sarbu - die können alle Tore schießen“, sagt der Halterner, der die Niederlage im Pokal bereits abgehakt hat. Das 2:3 hatte allerdings scheinbar einen positiven Effekt auf die Mannschaft. „Ich habe das Gefühl, dass das was mit der Mannschaft gemacht hat“, erzählt er.

Groß etwas ändern im Vergleich zum letzten Duell mit dem ETuS wollen die Sythener derweil nicht. „Das hat ja gut funktioniert“, sagt Dennis Schulz, der weiterhin mit seiner Mannschaft offensiv agieren möchte. Wichtig werde aber sein, die erspielten Chancen dann auch besser zu nutzen. Das gelang dem TuS im Kreispokal nicht immer. Gelingt das aber diesmal, „können wir es vielleicht eher entscheiden“, so Schulz.

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Sein Team dürfe dem ETuS nur nicht den Ball geben. „Fußballspielen können die ja auch“, erklärt er. „Man kennt sich halt“, sagt Phillip Oligmüller. „Wir wissen, dass Sythen eine gute Offensive hat, das können sie nicht verheimlichen und die wissen, dass wir Fußballspielen können.“ Genau das will der ETuS, der womöglich auf den angeschlagenen Dominik Wergen verzichten muss, am Sonntag dann auch machen.

Sein Team müsse mehr die Initiative ergreifen. Zudem müssten seine Spieler „im Spielaufbau aktiver sein und mehr Druck aufbauen“. Dann, so hofft er, kommen die Halterner wieder häufiger vor das gegnerischen Tor. Denn in der Defensive sind die Sythener durchaus anfällig. Am zweiten Spieltag kassierten sie sechs Tore.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Brinkweg, Haltern am See

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