Der Tanzsportclub Haltern ist nach einer „zehnjährigen Odysee endlich am Ziel“

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Seit 2006 war der Verein auf der Suche: Nun kann der TSC Haltern endlich Vollzug melden. „Wir sind so glücklich“, erklärt die Vorsitzende des TSC Haltern, Anja Lohkämper.

Haltern

, 18.07.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Wir sind so glücklich, nach einer zehnjährigen Odyssee endlich am Ziel zu sein“, sagt Anja Lohkämper, die Vorsitzende des Tanzsportclubs Haltern. Seit 2006 war der Weg des Vereins von mehreren Rückschlägen und viel Arbeit begleitet. Dabei hatte der stellvertretende Vorsitzende Horst Westermann viele Ideen und Gespräche. Nun ist es aus Sicht des TSC endlich geschafft. Westermann kann Vollzug melden.

Der TSC Haltern hat ein neues Zuhause gefunden. Seit vielen Jahren sucht der Halterner Tanzsportclub für die Vereinsaktivitäten ein eigenes Sportquartier. Mit dieser Aufgabe wurde 2006 der stellvertretende Vorsitzende Horst Westermann betraut. Jetzt kann er Vollzug melden und sagt glücklich: „Wir haben den offiziellen Vertrag unterschrieben. Jetzt kann es endlich losgehen.“

In dieser Zeit hat er viel erlebt und musste immer wieder Rückschläge verkraften. Der Verein beschäftigte sich zuerst mit einem Neubau. „Wir haben ein Jahr intensive Vorbereitungsarbeit und viel Herzblut investiert, doch am Ende ließ sich der Bebauungsplan nicht realisieren“, sagt Westermann

Als sich 2015 die Chance ergab, ein geeignetes Mietobjekt zu erwerben, unternahm der Verein erneut alle Anstrengungen, doch auch dies führte nicht zum Erfolg.

Anfang des Jahres gab es neue Hoffnung, als Schatzmeister Michael Ricken ein Inserat in der Zeitung entdeckte. Westermann nahm Kontakt mit dem Anbieter auf und konnte sich mit ihm vorab verständigen. Auf der Mitgliederversammlung bekam er dann grünes Licht.

Die weiteren Verhandlungen zum Mietvertrag und die Planung der notwendigen Umbauarbeiten beschäftigten ihn in den vergangenen Monaten. „Von da an hatte ich fast wöchentlich Termine, um die vielen Details zu klären“, sagt er. Es hat sich aber gelohnt: Am 27. Juni haben Vermieter und der geschäftsführende Vorstand des TSC mit ihrer Unterschrift den Mietvertrag für das neue Zuhause unterzeichnet. Mit eingebunden war auch die Vorsitzende Anja Lohkämper.

Darüber freut sich natürlich auch Jessica Wiethoff, die mit der Formation „Pleasure“ gerade auf eine starke Saison im Jazz Modern and Dance zurückblickt.

Wiethoff, die mit 28 Jahren die älteste in der Gruppe ist, sagt stolz: „Wir haben den Aufstieg in die Oberliga mit einer traumhaften Serie geschafft.“ Begonnen hat diese Erfolgsgeschichte im März während des Turniers in Dülmen. Da ging die Mannschaft entspannt an den Start und freute sich am Ende über die überraschende Bestwertung „11111“.

Eine Woche später gelang dieses Kunststück erneut und auch beim dritten Start in Gütersloh gab es wieder die Bestwertung. Damit war der Aufstieg schon fast sicher, doch jetzt wollten es die Mädels wissen. Sie fuhren im Juni nach Drensteinfurt und dort gelang ihnen der ganz große Coup. Sie bekamen für ihre Choreografie erneut fünf Mal die Eins gezeigt und danach war der Jubel grenzenlos.

„So richtig glauben kann ich das immer noch nicht“, sagt Wiethoff.

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