Der SV Lippramsdorf bleibt ohne Gegentor: Die Trainer Hellekamp und Sträter müssen zahlen

dzFußball: Bezirksliga

Mit dem dritten Sieg der Saison tankte der SV Lippramsdorf Selbstvertrauen. „Es steht und fällt alles mit unserer Einstellung“, erklärte LSV-Schlussmann Marvin Niehaus.

Lippramsdorf

, 09.10.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Bezirksliga-Fußballer des SV Lippramsdorf haben eine große Portion Selbstvertrauen getankt: Mit 2:0 gewann der LSV das Duell gegen den SC Reken. Es war der dritte Sieg der Saison und auch der dritte zu null. „Das war sehr, sehr wichtig“, erklärt Lippramsdorfs Kapitän und Torhüter Marvin Niehaus. Am Ende musste das Trainerteam des LSV zahlen. „Vor allem Einstellung und Wille haben gestimmt“, erklärt Niehaus. Doch dabei begann das Duell nicht unbedingt optimal für die Lippramsdorfer.

„Es ging schon vor der Halbzeit los“, sagt Niehaus. Verteidiger Stefan Schild knickte beim Aufkommen weg. Er schleppte sich zwar noch bis in die Pause. Nach Wiederanpfiff aber ersetzte ihn Tim Kalwey. Nach 52 Minuten dann sah Nils Hardegen die Gelb-Rote Karte. „Mit Christopher Schemmer und Tim Kalwey haben wir das gut aufgefangen, auch wenn es zwischenzeitlich eine wilde Kombination war“, sagt Niehaus.

„Julian macht es echt gut“

Umso wichtiger war der 1:0-Treffer von Julian Röer kurz nach Wiederanpfiff. „Julian macht es echt gut“, sagt Niehaus. So ist er häufig im Sturm auf sich alleine gestellt.

Denn Torjäger Henrik Kleinefeld saß zwar am Sonntag wieder auf der Bank und wurde später eingewechselt. „Nach vorne tun wir uns ein bisschen schwer“, erklärt Niehaus. Zudem sei auch die Chancenauswertung der Lippramsdorfer aktuell ein Problem. So stellt der SV Lippramsdorf mit elf Toren aktuell mit den schlechtesten Sturm.

„Allerdings sind wir mit elf Gegentoren fast ganz oben mit dabei“, sagt Lippramsdorfs Torhüter. Fünf Teams - darunter drei mit zehn Treffern - haben aktuell weniger Gegentore kassiert. Und so kam auch am Sonntag kein weiterer Gegentreffer hinzu. „Das freut mich, denn dann werden unsere Trainer noch zur Kasse gebeten“, sagt Niehaus und lacht.

Zahlen für jedes Gegentor

Denn für jedes Spiel zu null zahlen die Trainer Michael Hellekamp und Thorsten Sträter jeweils zehn Euro. „Wir zahlen für jedes Gegentor 50 Cent“, sagt Lippramsdorfs Schlussmann.

1,50 Euro kostete die Spieler damit der Auftritt im vergangenen Jahr in Billerbeck. „Da haben wir uns echt schwergetan“, sagt Niehaus. Am Sonntag kommt es zum Wiedersehen. „Wir brauchen uns aber nicht verstecken. Es steht und fällt alles mit unserer Einstellung“, erklärt er.

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