Der SV Lippramsdorf beendet seine Niederlagenserie bei der SpVgg Vreden II

dzFußball: Bezirksliga

Timo Berg gelang eine Viertelstunde vor dem Abpfiff der Ausgleich. Bereits nach 30 Sekunden lag der LSV hinten. "Dann zurückzukommen, war positiv", sagte LSV-Trainer Michael Hellekamp.

von Niklas Berkel

Haltern

, 11.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Sieben Spiele verlor der Fußball-Bezirksligist SV Lippramsdorf in Serie. Die achte Pleite gesellte sich jedoch nicht dazu. Gegen die SpVgg Vreden II stahl der LSV trotz frühem Rückstand einen Punkt. Drei Punkte beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Bezirksliga 11

SpVgg Vreden II - SV Lippramsdorf

1:1 (1:0)

Keine 30 Sekunden waren gespielt, da lagen die Gäste hinten. Wieder einmal. Timo Depenbrock traf für Vreden. In der Rückrunde lief es für die Mannschaft von Trainer Michael Hellekamp noch gar nicht. Zu dem Remis am ersten Rückrundenspieltag gegen den Zweiten RW Deuten (2:2) gesellten sich sieben Pleiten in Serie. Auf einmal findet sich Lippramsdorf im Abstiegskampf wieder. Damit hätte wohl niemand mehr gerechnet nach 24 Punkten in der Hinrunde. Und auf diesen erneuten Nackenschlag fand der LSV in der Anfangsphase keine Antwort. "Die ersten 15 Minuten standen wir komplett neben uns", musste Trainer Hellekamp feststellen.

Ins Spiel reingekämpft

Doch danach kämpften sich die Gäste in die Partie rein. "Wir wollten das Ergebnis unbedingt umbiegen", erklärte Hellekamp. Seine Elf zeigte sich fortan spielbestimmend; war die bessere Mannschaft. Und sie belohnte sich dafür: Eine Vorlage von Stürmer Henrik Kleinefeld verwertete Timo Berg eine Viertelstunde vor dem Abpfiff zum Ausgleich.

Doch weiter beflügelt hat der Ausgleich den LSV nicht. Stattdessen kamen die Gastgeber wie in der ersten Viertelstunde wieder besser ins Spiel. Nach einem Kopfball klärte ein LSV-Verteidiger auf der Linie in höchster Not. Torwart Marvin Niehaus war schon geschlagen. "Doch diesmal hatten wir das Glück, das wir in den vergangenen Wochen nicht immer hatten", sagte Hellekamp. Unzufrieden war er mit dem Punktgewinn nicht – auch wenn ein Sieg gegen den Tabellennachbarn wertvoll gewesen wäre. "Wie wir uns nach dem erneuten, frühen Nackenschlag reingekämpft haben, kann uns zufriedenstellen."

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