Der Spieltagskommentar: 22 Gegentore - der TuS Haltern kassiert aktuell zu viele Treffer

dzFußball: Regionalliga

Nach neun Spielen stellt der TuS Haltern die schwächste Defensive der Regionalliga West. Die ehemalige defensive Stabilität des TuS scheint aktuell verloren gegangen zu sein.

Herne

, 21.09.2019, 17:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es sind anstrengende Wochen für die Regionalliga-Fußballer des TuS Haltern am See. Nach einem guten Start mit elf Punkten aus sechs Spielen lag der Aufsteiger weit über dem Strich in der Regionalliga West.

Die letzten drei Duelle allerdings gingen alle verloren. Mit 1:3 gegen Köln II, 1:5 gegen Rödinghausen und 0:4 gegen Wattenscheid kassieren die Halterner - und das ist eigentlich untypisch - deutlich mehr Gegentore als in den vergangenen Jahren. Die eigentliche Stärke der Mannschaft von Trainer Magnus Niemöller scheint aktuell verloren gegangen zu sein. Mit insgesamt 22 Gegentreffer stellen die Halterner die schlechteste Abwehr der Liga. Es sind meist individuelle Fehler, die den Halternern Probleme bereiten.

Der TuS tanzt auf drei Hochzeiten

Das mag zum einen an den deutlich stärkeren Gegnern liegen, als in den vergangenen zwei Jahren in der Oberliga, das mag aber auch an der höheren Belastung liegen. Mit dem Kreispokal - auch wenn hier ein aus erster und zweiter Mannschaft gemischtes Team antritt -, dem Westfalenpokal und der Regionalliga tanzt der Aufsteiger weiter auf drei Hochzeiten. Währenddessen die Spieler des TuS ganz normal arbeiten gehen, trainieren einige Gegner der Regionalliga unter Profibedingungen.

Schien der Kader des TuS zum Saisonstart noch gut gefüllt, saßen am Sonntag fünf Feldspieler auf der Auswechselbank. Darunter auch Deniz Batman, der nach längerer Verletzungspause wieder in den Kader zurückkehrte. Daneben saßen mit Marcel Klakus und Luca Bernoth zwei ehemalige A-Junioren-Spieler. Rafael Hester, Cedric Vennemann, Ilias Anan, Tim Forsmann, Nico Wolters, Jan-Niklas Kaiser und Robin Schultze fehlten verletzt.

Mittwoch geht es dann schon weiter: Um 19.30 Uhr ist der TuS in Oberhausen gefordert. Und auch wenn der Samstag danach spielfrei ist für die Halterner - auch die kommenden Wochen werden viel Kraft kosten.

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