Der HSC ist erstmalig nach dem Aufstieg gefordert: Die Personallage ist angespannt

dzHandball: Verbandsliga

Neun Feldspieler hat Halterns Trainer Gerard Siggemann im Duell gegen Plettenberg/Werdohl am Samstag zur Verfügung. Zudem konnten die Halterner nur eingeschränkt trainieren.

Haltern

, 25.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Zuletzt waren die Verbandsliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen am 6. April im Einsatz. Mit 30:21 setzten sich die Halterner im Derby gegen die PSV Recklinghausen durch und sicherten sich damit den vorzeitigen Aufstieg in die Oberliga. Drei Wochen durfte das Team dann pausieren. Doch wirklich erfolgreich verlief diese Pause nicht. „Ganz im Gegenteil“, sagt Halterns Trainer Gerard Siggemann.

Verbandsliga

HSV Plettenberg/Werdohl - HSC Haltern-Sythen

Samstag, 19 Uhr, Albert-Schweitzer-Str. 4, Plettenberg

Neun Feldspieler werden Siggemann am Samstagabend zur Verfügung stehen. „Wobei Mika Knöner und Philipp Wolak vorher noch in der der Zweiten aushelfen und danach nach Plettenberg fahren“, erklärt Siggemann. Auch Marc Mühlenbrock aus der Bezirksligamannschaft wird das Verbandsligateam am Wochenende unterstützen.

Die Liste der verletzten Spieler beim HSC ist lang: Daniel Lüger hatte sich beim Aufwärmen vor dem Derby Anfang April das Knie verdreht. „Ein Band ist angerissen und das Gewebe stark gereizt“, erklärt Siggemann. „Das wird noch einige Zeit dauern.“ Lukas Schulte-Lünzum hat sich im Urlaub am Knie verletzt. Harald Scherer zog sich beim Feiern nach dem Aufstiegsspiel einen Bänderriss zu.

Jan-Bernd Kruth, dem im Duell gegen Recklinghausen die Kniescheibe heraussprang, wäre zwar das Wochenende in Haltern, „hat aber acht Wochen Sportverbot“, sagt Siggemann.

Zudem konnten die Halterner in den vergangenen drei Wochen nur zwei Mal trainieren. In der Ferienzeit war die Sporthalle geschlossen. „Eine Vorbereitung auf das Spiel war für uns kaum möglich“, bilanziert Siggemann.

Trotzdem: „Aus Respekt gegenüber allen anderen Mannschaften, die um den Abstieg kämpfen, wollen wir den Wettbewerb nicht verzerren und das Spiel gewinnen“, erklärt der Trainer. Auch wenn das sicher schwer werde. Denn die Gastgeber stehen im Tabellenkeller: Mit 13 Punkten rangiert Plettenberg/Werdohl auf Rang 13. Platz elf ist zwei Punkte entfernt.

„Es wird ein ganz schweres Spiel“, sagt Siggemann. „Wir müssen über Kampf und Leidenschaft kommen.“ Für die Halterner ist das Duell der Auftakt zu einer englischen Woche: Am kommenden Dienstag steht das Nachholspiel gegen die Zweitvertretung der SG Schalksmühle Halver an. Am Samstag wartet dann das Heimspiel gegen den OSC Dortmund.

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