Der HSC Haltern-Sythen gewinnt trotz schwacher Anfangsphase deutlich

dzHandball: Verbandsliga

Dass die Halterner beim Tabellenvorletzten HSV Plettenberg/Werdohl am Ende mit elf Toren Vorsprung gewannen, überraschte sogar HSC Trainer Gerard- Siggemann ein wenig.

Haltern

, 28.04.2019, 12:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der HSC Haltern-Sythen gewinnt das erste Spiel nach drei Wochen Pause. Bei der HSV Plettenberg/Werdohl siegte das Team von Trainer Gerard Siggemann in der Verbandsliga mit 32:21.

Verbandsliga

Plettenberg/Werdohl - HSC

21:32 (8:11)

Dass das Endergebnis am Ende so deutlich ausfiel, überraschte auch den HSC-Trainer. „Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, warum“, gestand er. Der Sieg sei „gefühlt etwas hoch“ gewesen und habe sich eher nach einem Sieg mit fünf Toren Unterschied angefühlt, sagte er. Denn vor allem in der Anfangsphase hatte sein ersatzgeschwächtes Team - es fehlten die verletzten Jan-Bernd Kruth, Harald Scherer und Kapitän Daniel Lüger - einige Probleme mit dem Tabellenvorletzten. „Der Anfang war sehr anstrengend“, sagte Siggemann.

Die Gastgeber gingen nach sieben Minuten mit 3:0 in Führung. „Wir waren die erste Viertelstunde im Angriff nicht konsequent“, erklärte Halterns Trainer. Erst in den zweiten 15 Minuten der ersten Hälfte habe seine Mannschaft dann das Tempo spürbar angezogen. Henning Schrief brachte den Tabellenführer in der 26. Minute erstmals in Führung. In der Folge baute der HSC seine erstmalige Führung noch weiter aus und nutzte dabei auch eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Plettenberg/Werdohls Joel Jünger (27.). Der HSC ging letztendlich mit einer 11:8-Führung in die Halbzeitpause.

Keine neuen Verletzten

In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber noch einmal auf 18:17 heran (45.), doch „dann haben wir das Tempo wieder erhöht“. Dass die Halterner sich dann noch so deutlich absetzen konnten, habe daran gelegen, dass „Plettenberg/Werdohl zum Ende hin eingebrochen ist“. In den Schlussminuten habe sein Team den Gegner mehrmals überrannt, erklärte Gerard Siggemann. In den letzten dreieinhalb Minuten sorgten die Halterner mit fünf aufeinanderfolgenden Treffern für das letztendlich klare Ergebnis.

„Ich bin ganz zufrieden mit der Leistung“, sagte Siggemann. Glücklich war der Trainer auch darüber, dass sich kein weiterer Spieler verletzte.

Textbaustein: Infotext 7ptHSC: Haunert - Andersen (3), Knöner (1), Hettrich (4), Mühlenbrock (2), J. Schrief (2/1), Rauschel (4), P. Schrief (2), Strotmann (8/3), Wolak (2), H. Schrief (4)

Lesen Sie jetzt