„Das Ziel ist der Aufstieg“: Marvin Polczinski hat mit BW Lavesum ambitionierte Ziele

dzFußball: Kreisliga B

Auch persönlich setzt sich der 22-jährige Stürmer hohe Ziele. Helfen soll dabei vor allem der neue Trainer Jan-Nic Erbeck. Der will aber erst mal die Defensive der Lavesumer stabilisieren.

Lavesum

, 26.06.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

BW Lavesum startet am kommenden Sonntag in die Saisonvorbereitung. Mit dabei sein werden dann auch die beiden neuen Trainer Daniel Stockhofe und Jan-Nic Erbeck. Letzterer hat einiges vor in seiner ersten Saison mit Lavesum.

„Das Ziel lautet, oben mitzuspielen“, sagt er. Die vergangene Saison beendete die Mannschaft der damaligen Trainer Maik Dombrowicz und Maik Gerding als Aufsteiger auf dem sechsten Tabellenplatz. In der nun anstehenden Spielzeit, die am 11. August (Sonntag) beginnt, will Erbeck mindestens auf dem selben Platz landen.

Viel mehr Tore als persönliches Saisonziel

„Wir haben auch noch einen internen Wunsch, aber den wollen wir noch nicht offen kommunizieren“, erklärt er. Sein Stürmer Marvin Polczinski wird da deutlicher. „Das Ziel ist der Aufstieg. Mit der Truppe ist das möglich“, sagt er selbstbewusst. In der vergangenen Saison erzielte er 20 Tore - genau ein Viertel aller Lavesumer Treffer. Damit ist der 22-Jährige aber noch lange nicht zufrieden. Nächste Spielzeit sollen es „auf jeden Fall mehr“ werden.

„Für mich sind 20 Tore zu wenig“, gesteht er. Als Spieler wolle er sich auch immer verbessern, erklärt der Stürmer mit dem Spitznamen „Poldi“. „Man muss sich ja auch selbst immer neue Ziele setzen.“

Defensive soll stabiler agieren

Mit 80 Toren stellte Lavesum in der vergangenen Saison bereits die zweitbeste Offensive der Kreisliga B. Doch so gut wie der Angriff funktionierte, so schwach präsentierte sich die Defensive an manchen Tagen. 57 Gegentreffer kassierte die Mannschaft - zu viele für ein Team, das um den Aufstieg spielen möchte.

„Wir kriegen zu viele hinten rein“, weiß Polczinski, „das müssen wir verbessern“. Auch BW-Trainer Erbeck weiß, dass die Verteidigung stabilisiert werden muss. „Wir werden einiges Taktisches ändern, es wird eine ganz andere Spielform geben“, erzählt er. Wie diese genau aussehen wird, will er allerdings noch nicht verraten.

„Man kann auch ein Spiel mit 1:0 gewinnen“

„Wir werden versuchen, offensiv zu agieren“, verrät er zumindest. Von seinen Spielern wolle er aber „konstruktiv aufgebauten Fußball“ sehen. Um weniger Gegentore zu kassieren, sollen die Spieler etwas bedachter als zuletzt spielen. „Das Torverhältnis muss besser werden“, sagt er.

„Man kann auch ein Spiel mit 1:0 gewinnen.“ Für den Trainer zähle hauptsächlich der Sieg, denn letztendlich bringe ein knapper Sieg genau so viele Punkte wie ein 5:0. „Es ist wichtig, dass die Null steht“, erklärt Erbeck.

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