„Das Wort ‚Aufstieg‘ fällt immer häufiger“: Der TuS Sythen dominiert derzeit die B-Liga

dzFußball: Kreisliga B

Mit neun Siegen in Serie hat der TuS Sythen alle Spiele der Saison gewonnen. Saisonübergreifend sind es sogar schon 16 Erfolge am Stück. Der Blick der Sythener geht nach oben.

Sythen

, 08.10.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es scheint, als wären die Kreisliga-B-Fußballer des TuS Sythen in dieser Saison kaum aufzuhalten. Neun Siege aus neun Spielen lautet die Bilanz der Mannschaft von Trainer Manuel Andrick. Damit sind die Sythener - mit acht Punkten Vorsprung - Tabellenführer. Und auch wenn es in den vergangenen zwei Spielen noch einmal knapp wurde - 6:5 nach 6:1 gegen Westerholt und 4:3 nach 4:1 gegen Barkenberg - behalten die Sythener weiter eine weiße Weste.

Warum sein Team es in den letzten beiden Spielen so spannend gemacht hat? „Das ist eine gute Frage, die ich mir auch stelle“, erklärt Sythens Trainer Andrick. Vor allem das 6:5 gegen Westerholt, mit zwei Toren in der Nachspielzeit, dürfe so nicht passieren. „Doch das gibt es im Fußball immer wieder“, erklärt Andrick. „Siehe zum Beispiel das 4:4 der Schalker in der vergangenen Saison in Dortmund nach einem 0:4-Rückstand.“

„Erste Halbzeit ist immer überragend“

„Die erste Halbzeit von uns ist immer überragend“, erklärt Lukas Wemhoff, mit neun Toren aktuell bester Torjäger der Sythener. „Dass wir uns dann noch so viele Gegentore fangen, ist sehr ärgerlich. Ich denke nicht, dass wir immer vier bis fünf Tore schießen können. Solche Spiele müssen wir souveräner gewinnen.“

Doch bis jetzt kamen die Sythener mit einem blauen Auge davon. Mit 35:13 Toren stellt Wemhoff mit seiner Mannschaft den besten Sturm und die drittbeste Defensive der Liga.

Logisch, dass der Blick der Sythener damit nach oben geht. „Das Wort ‚Aufstieg‘ fällt immer häufiger bei uns in der Kabine“, erklärt Wemhoff. „Auch wenn es noch ein langer Weg ist.“ Sein Trainer allerdings hält sich in diesem Zusammenhang noch etwas zurück. „Wir sind bis jetzt sehr gut damit gefahren, dass alles flach zu halten“, erklärt Andrick.

Denn auch in den kommenden Spielen würden anspruchsvolle Aufgaben auf die Sythener warten. „Wenn wir die ordentlich bestreiten, dann können wir nach 15 Spielen mal einen Strich drunter machen“, sagt Andrick. „Die Liga ist aber sehr eng.“

„Am Samstagabend hält sich jeder zurück“

Die Stimmung innerhalb der Mannschaft sei nach den neun Erfolgen in Serie - 16 Siege in Serie sind es bereits saisonübergreifend - überragend, erklärt Wemhoff. „Und am Samstagabend hält sich jeder zurück, denn alle wollen am Sonntag gewinnen“, sagt Sythens Stürmer.

Ein Vorteil des TuS: „Verletzungen sind bei uns kein großes Thema“, erklärt Andrick. Mit Marius Möller und Torben Spyra fallen zwar zwei Spieler aus. „Aber aktuell macht sich die Breite des Kaders bemerkbar“, sagt der Trainer. Zudem habe sein Team in einigen Spielen das Glück auf der eigenen Seite gehabt.

Was also kann die Sythener dann noch stoppen? „Spielerisch sind wir vielleicht die beste Mannschaft der Liga. Wenn wir so weiter spielen, dann darf uns eigentlich nichts passieren“, erklärt Wemhoff. „Wir müssen genauso akribisch weiterarbeiten und dürfen nichts als selbstverständlich erachten“, erklärt sein Trainer. So werde wohl auch mal ein Spiel kommen, dass die Sythener wieder verlieren werden. „Wenn das passiert, ist es wichtig, wie die Mannschaft und auch das Trainerteam damit umgehen“, sagt der Trainer. Doch auch hier bleibt Andrick positiv, „wir haben auch bei schlechteren Spielen einen Lerneffekt“.

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