Christoph Metzelder und Halterns A-Junioren stellen sich neu auf: TuS mit 20 Neuzugängen

dzFußball: A-Junioren-Landesliga

Nicht nur die Spieler, auch das Gesicht des Trainerteams der U19 des TuS Haltern hat sich verändert. In zwei Wochen etwa startet die Saison. „Wir werden einiges probieren“, sagt Metzelder.

Haltern

, 29.08.2019, 07:08 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach dem Aufstieg in der Saison 2017/18 in die Westfalenliga, also der zweithöchsten Jugendklasse bei den A-Junioren, konnte die U19 des TuS Haltern in der vergangenen Saison den Abstieg nicht verhindern. Nicht nur mit Blick auf die Spieler, das Team hat 20 Neuzugänge, auch im Trainerteam stellen sich die Halterner neu auf.

Ronald Schulz, der während der vergangenen Saison zum Trainerteam der Halterner stieß, ist nicht mehr dabei. Neben Christoph Metzelder sitzen nun Okan Yilmaz und Patrick Kemmerling auf der Bank. „Eine Erkenntnis aus der Westfalenliga-Saison war, dass wir ein größeres Trainerteam brauchen, um den Spielern und unserem Anspruch gerecht zu werden“, sagt Metzelder. Den Abgang von Ronald Schulz haben die drei laut Metzelder bisher gut auffangen können. Yilmaz würde sich so unter anderem um Torwarttraining, Athletik und die Integration der verletzten Spieler kümmern, Kemmerling um Videoanalysen und Standards. „Das Wichtigste ist aber, dass wir zu dritt offen und zielführend Inhalte und Personalien diskutieren“, erklärt Metzelder.

„Können bessere Einzelgespräche führen“

Zudem bleibe so auch mehr Zeit für eine weitere wichtige Aufgabe: „Wir können jetzt mit unseren 30 Spielern besser die Einzelgespräche führen“, sagt Metzelder. Vor allem bei 20 Neuzugängen sei das eine wichtige Aufgabe. In zwei Wochen startet dann die neue Landesliga-Saison für die Halterner. „Wir sind aber Immer noch in der Findungsphase“, erklärt Metzelder. Es sei, wie in den vergangenen Jahren, eine Herausforderung die ganzen Neuzugänge zu integrieren. „Der Unterbau fehlt noch“, erklärt Halterns Trainer. Die U17 und die U15 des TuS spielen in der Kreisliga. Der Schritt dann in die Landesliga ist für viele zu groß.

„Wir werden in den kommenden zwei Wochen noch einiges ausprobieren“, sagt Metzelder. Das kann wohl auch noch bis über den Saisonstart hinaus dauern. Das Spiel gegen Arminia Klosterhardt (3:3/Niederrheinliga) sei ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. „Ein klares Bild der Spieler haben wir aber noch nicht“, sagt Halterns Trainer.

Peilt Metzelder mit seinem Team den Wiederaufstieg an? Ich glaube, dass wir als Absteiger automatisch in einer solchen Rolle sind“, sagt Metzelder. Zudem hätten die Halterner etwas gut zu machen. „Wir waren mit der Art und Weise, wie die Rückrunde gelaufen ist, nicht zufrieden.“ Doch der Fokus liege nicht nur auf dem mannschaftlichen Erfolg: „Wir haben auch die große Herausforderung, Spieler für den Seniorenbereich zu entwickeln. Das fällt vielleicht auch leichter, wenn wir im oberen Drittel der Landesliga mitspielen und nicht in der Westfalenliga um den Klassenerhalt kämpfen“, erklärt Metzelder.

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