Bossendorf fehlt die Durchschlagskraft - Spätes Siegtor bei Lavesum gegen LSV II

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Zwei Tore kassierte der SV Bossendorf gegen den FC Marl III vom Elfmeterpunkt. Das Derby zwischen BW Lavesum und dem SV Lippramsdorf wurde derweil durch einen späten Treffer entschieden.

Lavesum, Hamm-Bossendorf

, 23.08.2020, 20:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Während das Spiel zwischen den beiden B-Ligisten BW Lavesum und SV Lippramsdorf II lange offen blieb und erst durch ein Tor in den Schlussminuten entschieden wurde, kam der SV Bossendorf nicht über ein Unentschieden hinaus. Alle Tore fielen in der ersten Halbzeit.

BW Lavesum - SV Lippramsdorf II 2:1 (1:0)

Zehn Minuten habe seine Mannschaft gebraucht, um ins Spiel zu kommen, „danach hatten wir es gut im Griff“, sagte Lavesums Trainer Michael Ecker nach dem 2:1-Sieg gegen den SV Lippramsdorf II.

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Nach einem Pfostentreffer von Lavesums Lukas Ehlert und einigen weiteren vergebenen Chancen erzielte Ludwig Pachtmann das 1:0 für Eckers Team. Mit der Führung ging es dann in die zweite Halbzeit, in der der LSV stärker wurde. Immer mehr Pässe der Lavesumer kamen nicht mehr beim Mitspieler an und „Lippramsdorf kriegte mehr Zugriff aufs Spiel“, so Michael Ecker.

Das 1:1 durch Julian Röer sei dann auch verdient gewesen. In den letzten Minuten setzte Lavesum noch mal alles auf Sieg und wurde kurz vor Schluss tatsächlich noch belohnt. Einen von Pachtmann eingeleiteten Konter verwandelte Ehlert zum entscheidenden 2:1 für Lavesum. „Es war sehr intensiv von beiden Seiten“, stellte Ecker später fest.

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SV Bossendorf - FC Marl III 2:2 (2:2)

Der FC Marl III trat genau so auf, wie Bossendorfs Trainer Thomas Joachim es im Vorfeld vermutet hatte: „Es war ein sehr robuster und nicht laufstarker Gegner.“

Dennoch kam sein Team nicht über ein 2:2 hinaus. Alle Tore fielen bereits in der ersten Halbzeit.

Erst hatten Luke Shane Reining und Maximilian Niehoff die Bossendorfer in Führung gebracht, dann trafen die Marler zwei Mal vom Elfmeterpunkt. „Der erste Elfmeter war ein Witz, der zweite berechtigt“, stellte Thomas Joachim nach der Partie fest. Nach der Führung habe seine Mannschaft aufgehört, schnell nach vorne zu spielen und sich ein wenig dem Spiel des Gegners angepasst.

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Der kam in Halbzeit zwei genauso wie die Bossendorfer noch zu zwei guten Chancen, doch beide Teams erzielten kein Tor mehr. „Wir waren optisch überlegen, aber es fehlte die Zielstrebigkeit und die Durchsetzungskraft“, so Joachim über die zweiten 45 Minuten. Seiner Mannschaft habe man am Ende auch angemerkt, dass die vergangenen Trainingseinheiten und Spiele kräftezehrend waren. Eigentlich hätte sein Team die Partie gewinnen müssen, so der Trainer, der sich über neue Erkenntnisse freute. „Der Test hat seinen Sinn und Zweck erfüllt“, erklärt er.

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