„Bewegung hilft“ nähert sich dem Ende - das beste Team kommt aus dem Ausland

Lauf-Challenge

Die Aktion „Bewegung hilft“ biegt auf die Zielgerade ein. In wenigen Wochen ist die Lauf-Challenge beendet. Das Kilometer-Ziel könnte schon früher erreicht werden, vermutet Nadine Winkels.

Haltern

, 24.02.2021, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Einen Abschlusslauf wie 2019 wird es in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht geben können, es gibt aber bereits Pläne für eine virtuelle Veranstaltung.

Einen Abschlusslauf wie 2019 wird es in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht geben können, es gibt aber bereits Pläne für eine virtuelle Veranstaltung. © Privat

Zahlreiche Laufbegeisterte sind seit Ende Oktober für die Aktion „Bewegung hilft“ unterwegs. Mit ihren Kilometern sammeln sie seitdem Spenden für das Netzwerk roterkeil.net und für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Südliches Münsterland. Organisatorin Nadine Winkels freut sich derweil, dass die Aktion Menschen nicht nur in Bewegung, sondern auch zusammen gebracht hat.

1312 Teilnehmer haben sich für die Aktion registriert, insgesamt liefen sie bislang rund 433.000 Kilometer. Das ursprüngliche Ziel von 340.000 Kilometer wurde also bereits erreicht, vor einem Monat wurde das Ziel schon auf 500.000 Kilometer erhöht.

Die „Nordic Walker Österreich“ stehen mit großem Abstand an der Spitze

„Ich habe das Gefühl, dass wir Mitte nächster Woche schon durch sind“, sagt Nadine Winkels. Wenn die Aktion am 20. März dann endgültig beendet wird, wird sie auch fast fünf Monate lang gelaufen sein. „Wir sind alle echt zufrieden“, sagt sie über den bisherigen Verlauf.

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Durch die Aktion wurden Menschen aber nicht nur animiert, in der dunklen Jahreszeit laufen zu gehen. Vielmehr konnten auch neue Kontakte geknüpft werden. „Viele, die sich vorher noch gar nicht kannten, haben sich online zu Teams zusammengefunden“, erzählt Winkels.

94 Teams haben sich registriert. Auch die Gruppe, die bislang am meisten gelaufen ist, besteht teilweise aus Läufern, die sich vorher noch nicht kannten. Die „Nordic Walker Österreich“ sind schon über 22.600 Kilometer gelaufen.

Für den 20. März ist eine virtuelle Abschlussveranstaltung geplant

„Die sind jetzt auch heiß, das Ding zu gewinnen“, so Nadine Winkels. Dahinter folgen „Lokomotive Bauch und Hüfte“ mit fast 18.000 Kilometern und „Die Münsterländer Kilometerfresser“ mit über 16.000 Kilometern.

Am 20. März, dem letzten Tag der Aktion, wird es der Corona-Pandemie geschuldet nur eine Online-Veranstaltung geben. „An dem Tag rufen wir auch noch mal zu einer letzten Runde auf“, sagt Winkels.

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Die Spenden-Schecks sollen dann später bei der Veranstaltung virtuell übergeben werden, auch die besten Teams sollen dann ausgezeichnet werden. Bis es soweit ist, vergehen aber noch einige Wochen. Zeit, die die über 1000 Teilnehmer nutzen können, um den Kilometerstand weiter in die Höhe zu treiben.

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