„Bewegung hilft“ geht in die nächste Runde - mit einigen Änderungen

Bewegung hilft

Seit knapp einer Woche können sich Laufenthusiasten und die, die es noch werden wollen, wieder für die Aktion „Bewegung hilft“ anmelden. In diesem Jahr gibt es einige Änderungen.

Haltern

, 10.09.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit der Aktion "Bewegung hilft" möchte Nadine Winkels (r.) erneut viele Menschen motivieren, sich zu bewegen. Isabel Lehmann (l.) vom Netzwerk roterkeil.net und Yvonne Steinbuß (M.) vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst freuen sich über jeden Kilometer, der fünf Cent einbringt.

Mit der Aktion "Bewegung hilft" möchte Nadine Winkels (r.) erneut viele Menschen motivieren, sich zu bewegen. Isabel Lehmann (l.) vom Netzwerk roterkeil.net und Yvonne Steinbuß (M.) vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst freuen sich über jeden Kilometer, der fünf Cent einbringt. © Pascal Albert

197.363 Kilometer liefen insgesamt 1810 Teilnehmer im vergangenen Jahr für die Aktion „Bewegung hilft“. 20.000 Euro an Spenden kamen dabei zusammen, die gleichermaßen an das Netzwerk roterkeil.net und an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Südliches Münsterland gingen. In diesem Jahr wird wieder Geld für die beiden Aktionen „erlaufen“ - mit einigen kleinen Veränderungen.

Allein in der ersten Woche sind bei Nadine Winkels, Organisatorin der Aktion, bereits rund 200 Anmeldungen eingegangen. Bis zum 30. Oktober können sich Interessierte noch online unter www.bewegunghilft.de/registrierung registrieren. Erst dann soll das Kilometerziel für die diesjährige Aktion bekannt gegeben werden.

Gibt es eine Abschlussveranstaltung? „Die Hoffnung stirbt zuletzt“

„Bisher haben wir die Kilometerzahl als Ziel immer plakativ gezeigt“, sagt Winkels. In diesem Jahr wolle man nun erst mal abwarten, wie viele sich bis Ende Oktober angemeldet haben, um dann ein passendes Ziel auszuwählen. Neu ist in diesem Jahr, dass pro Kilometer nicht zehn, sondern fünf Cent gespendet werden. „Letztes Jahr haben wir unser Ziel sehr schnell erreicht“, erklärt Winkels. Doch es gehe eben auch darum, „Menschen zu motivieren, in Bewegung zu kommen und dann auch zu bleiben“.

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Daher soll das Ziel diesmal etwas langsamer erreicht werden, um möglichst viele Teilnehmer lange zu motivieren. Auch anders als im vergangenen Jahr: „Diesmal geht die Aktion über die dunkle Jahreszeit“, so Nadine Winkels. Bis zum 20. März läuft sie. Interessierte Läufer zahlen bei ihrer Anmeldung einen Beitrag von 10 Euro, wovon mindestens fünf Euro in die Spendensumme einfließen.

Anders als in Vorjahren liegt die Mindestdistanz pro Aktivität diesmal bei fünf Kilometern. „Ob laufen, walken oder wandern ist egal“, sagt Winkels. Auch das Tempo sei nicht entscheidend, wichtig sei nur die Kilometerzahl. In der Vergangenheit hatten sich auch immer viele Läufer zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Das ist auch in diesem Jahr wieder möglich, allerdings wurde die Zahl der Teilnehmer auf 20 pro Gruppe begrenzt, um alle Gruppen besser miteinander vergleichen zu können. Beim letzten Mal habe die größte Gruppe aus rund 100 Läufern, die kleinste aus drei Läufern bestanden, erzählt Nadine Winkels.

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Einen klassischen Eröffnungslauf wie in den letzten Jahren wird es derweil nicht geben. Das sei in der jetzigen Situation mit dem Coronavirus einfach nicht möglich. Dafür gibt es derzeit Planungen, eine digitale Veranstaltung zu machen. Und „die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagt die Organisatorin, dass zumindest am 30. März eine Abschlussveranstaltung, womöglich dann sogar ein Abschlusslauf, stattfinden kann.

Hier gehen die Spenden der Aktion hin

  • Das Netzwerk roterkeil.net unterstützt viele Projekte zum Schutz missbrauchter Kinder. Die Spenden von „Bewegung hilft“ sollen genutzt werden, um die Dortmunder Mitternachtsmission zu unterstützen.
  • Diese ist eine Beratungsstelle für Prostituierte und Opfer von Menschenhandel, betreut Kinder und Jugendliche und leistet viel Präventionsarbeit zum Schutz von Kindern.
  • Ansprechpartnerin des Netzwerks ist Christiane Strathaus: 0173 2014071
  • Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Südliches Münsterland begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Krankheit.
  • In diesem Jahr soll das Familienseminar 2021 des Vereins unterstützt werden, bei dem sich betreute Familien unter professioneller Betreuung zum Erfahrungsaustausch und zu Workshops mit anderen Familien aus ganz Deutschland treffen.
  • Ansprechpartnerin des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Südliches Münsterland ist Yvonne Steinbuß: 02364 5063062 / 0160 1744561
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