A-Liga-Neuling Sythen bangt um Wemhoff, Flaesheim hat wieder mehr Optionen

dzFußball: Kreisliga A

Flaesheims Trainer freut sich über mehrere wiedergenesene Offensivspieler, Sythen spielt zum ersten Mal in der Kreisliga A und der ETuS hat seine Lehren aus der Pokalniederlage gezogen.

Haltern, Flaesheim, Sythen

, 05.09.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 3 min

Auch in der Kreisliga A rollt am Sonntag erstmals wieder der Ball. Für die beiden Aufsteiger ETuS Haltern und TuS Sythen geht es darum, gleich zu Beginn Punkte für einen früh gesicherten Klassenerhalt zu sammeln. Flaesheim will mit einigen Rückkehrern direkt zeigen, dass sie zu den stärksten Teams der Liga zählen.

Der ETuS Haltern will „mehr agieren statt reagieren“

Die Pokal-Niederlage gegen den TuS Sythen ist abgehakt, die Verantwortlichen des ETuS Haltern richten ihren Blick nun voll und ganz auf das erste Spiel in der Kreisliga A. Gegen den BVH Dorsten möchte der Aufsteiger wieder „mehr agieren statt reagieren“, sagt Trainer Phillip Oligmüller. Bedeutet: Sein Team muss wieder ballsicherer werden und einen aktiveren Spielaufbau betreiben.

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Oligmüller hat den kommenden Gegner zuletzt noch selbst beobachtet. Im Pokalspiel beim SuS Polsum, bei dem der junge ETuS-Trainer die meiste Zeit seiner fußballerischen Laufbahn verbracht hat, sah er eine Dorstener Mannschaft, die einen größeren Umbruch hinter sich hat und im Elfmeterschießen gegen den B-Ligisten verlor. „Ich glaube, dass wir diese Mannschaft schlagen können, wenn wir uns auf uns konzentrieren“, so Oligmüller.

Generell, sagt er, gehe er aber sowieso in jede Partie, um sie zu gewinnen. Die Devise, wenigstens einen Punkt zu holen, gebe es bei ihm nie. „Wir gehen in jedes Ligaspiel, um zu gewinnen“, erklärt er.

Dass seine Mannschaft eigentlich selbstbewusst auftreten kann, hat sie zumindest phasenweise gegen Sythen gezeigt. „Wenn wir selber Fußball spielen, sind wir nicht so leicht zu verteidigen.“

  • Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Waldstr. 42, 46284 Dorsten

Mehr Möglichkeiten in der Offensive für Flaesheims Trainer

Michael Onnebrink, Trainer von Concordia Flaesheim, kann etwas aufatmen. „Personell ist es jetzt etwas entspannter“, sagt er. Zuletzt klagte der A-Ligist schon wieder über zahlreiche Spielerausfälle. Nun sind zumindest Kapitän Thomas Fritzsche, Sebastian Rüter und Tim Bonka wieder ins Training eingestiegen.

Ob sie am Sonntag beim ersten Ligaspiel gegen SW Röllinghausen spielen werden, steht allerdings noch nicht fest.

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Vor allem bei Bonka und Fritzsche will Onnebrink vorsichtig sein und aus der Vergangenheit lernen. „Ich will sie nicht zu früh wieder reinwerfen“, sagt er. Dennoch habe er durch die drei Rückkehrer „mehr Möglichkeiten“ im Offensivbereich. Seinen kommenden Gegner schätzt der Flaesheimer derweil stark ein.

„Ich denke, sie werden im oberen Drittel dabei sein“, erklärt er. Röllinghausen sei eine Mannschaft, die an einem guten Tag jedem Team gefährlich werden kann. Das Gleiche gilt allerdings auch für die Concordia, die in der Vorbereitung einige höherklassige Mannschaften geärgert hat. „Wir sind von uns überzeugt“, sagt Michael Onnebrink. Die erste Partie sieht der Trainer als ersten „richtigen Prüfstein“. In der Hinrunde der vergangenen Saison endete das Duell mit einem 2:2-Remis. Lucas Mann traf doppelt.

  • Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Klarastr., Recklinghausen

Der TuS Sythen spielt zum ersten Mal in der Kreisliga A

Zum allerersten Mal geht der TuS Sythen in der Kreisliga A an den Start. Fehlen wird dem Team von Dennis Schulz dabei definitiv Marvin Polczinski, der sich vor einer Woche gegen Lippramsdorf verletzt hatte. Mit Lukas Wemhoff droht noch ein weiterer Ausfall in der Offensive. Der Hattrick-Schütze vom Pokalsieg gegen den ETuS „hat einen dicken Fuß“, sagt sein Trainer. Auch Benjamin Schulte wird womöglich nicht bis zum Sonntag fit, nachdem er angeschlagen aus dem Derby ging.

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„Wir wollen mit einem Sieg starten“, sagt Dennis Schulz, der weiterhin an seiner offensiven Ausrichtung festhalten möchte. Gegen den ETuS „haben wir gesehen, dass es funktioniert“. Sein Team müsse nur weiter aufpassen, dann nicht in Konter hineinzulaufen. Gegen den SC Reken II sieht er seine Mannschaft nicht unbedingt als Außenseiter, beide Teams seien eher auf Augenhöhe. „Das ist jetzt nicht die Übermannschaft“, erklärt er.

Doch es könnte durchaus sein, dass Rekens Reserve Unterstützung von der ersten Mannschaft bekommt. Die spielt eine Klasse höher, in der Bezirksliga, und hat ihr Spiel auf den Samstag vorverlegt. „Ich gehe daher davon aus, dass zwei, drei Leute aus der Ersten spielen werden“, so Sythens Trainer, der nach dem Abgang von Manuel Andrick den Posten des Cheftrainers übernommen hat.

  • Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Zum Sportplatz 3, 48734 Reken
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