Zwischen Wechsel-Hick-Hack und Sportlockdown - die verrückten Wochen von Mateus Ajala Cardoniz

dzFußball

Die vergangenen Wochen waren für Mateus Ajala Cardoniz kurios. Erst das Wechsel-Hin-und-her, dann der Sportlockdown. Für welchen Klub spielt der Angreifer, wenn die Saison wieder losgeht?

Dortmund

, 06.11.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war ein Hin und her in den vergangenen Wochen. Mit Türkspor Dortmund sollte Mateus Ajala Cardoniz eigentlich in die aktuelle Spielzeit starten. Der Angreifer absolvierte mit dem Fußball-Landesligisten die Vorbereitung mit. Dann folgte Ende August aber der überraschende Last-Minute-Transfer zum Konkurrenten TuS Bövinghausen. Da er für den Westfalenligisten wegen seiner Aufenthaltsgenehmigung aber derzeit nicht spielberechtigt ist, musste er wieder zu Türkspor zurück. Dort traf er sogar, dann schlug Corona erneut zu: Sport-Lockdown.

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Es sind gewöhnungsbedürftige Wochen für Cardoniz, der am liebsten einfach nur Fußball spielen möchte. Der Sport-Lockdown macht ihm zu schaffen. „Ich vermisse die Spiele und das Training mit meinem Team“, sagt er auf Englisch im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten. Aber wie geht es nach dem Lockdown für ihn weiter? Ganz so genau weiß er es nicht.

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„Die Vereinbarung zwischen Türkspor und Bövinghausen ist, dass ich bis zum letzten Spiel im Dezember für Türkspor spiele“, sagt Cardoniz. Allerdings ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar, ob die Dortmunder Amateurfußballer in diesem Jahr überhaupt noch einmal ein Fußballspiel bestreiten. Der Sport-Lockdown greift zunächst einmal bis Ende November. Ob und wie es danach weitergeht, steht in den Sternen. Auch Ajan Dzaferoski, Vorsitzender des TuS Bövinghausen hat mit Dr. Akin Kara, Boss bei Türkspor Dortmund, noch nicht final abgeklärt, wie es danach weitergeht. Cardoniz bedauert all das.

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„Ich denke, wir Sportler sind alle über die Meisterschaftspause verärgert“, so Cardoniz, der im Meisterschaftsspiel am 11. Oktober gegen den SuS Kaiserau ein Tor erzielt hatte - übrigens das letzte Meisterschaftsspiel des Klubs aus dem Dortmunder Norden.

Nun heißt es für die Fußballer also warten und hoffen, dass die Infektionszahlen sinken und die Corona-Maßnahmen greifen. In der Zeit versucht Cardoniz fit zu bleiben - mit gesunder Ernährung, funktionalen Aufgaben und Laufeinheiten. Der Angreifer, der eigentlich aus Brasilien kommt, kann trotz der Corona-Spielpause aber auch froh sein, momentan in Deutschland zu weilen. In Brasilien sind die Zahlen der Infizierten bei weitem noch höher.

Auch die Familie von Mateus Ajala Cardoniz war schon betroffen. „Brasilien erlebt aufgrund von Covid-19 einen komplizierten Moment. Meine Familie war sogar infiziert, aber alle haben sich erholt und es geht ihnen gut“, berichtet der Torjäger.

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