Zwei Pleiten zum Start: Wickede fehlt Stabilität

Fußball: Westfalenliga 2

Zwei Spiele, zwei Niederlagen, Tabellenletzter: Eine Momentaufnahme mag man vielleicht angesichts des frühen Zeitpunkts der Saison sagen. Doch vor allem zwei Dinge bereiten den Verantwortlichen bei Westfalia Wickede Sorgen.

von Udo Stark

DORTMUND

, 22.08.2017, 18:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zwei Pleiten zum Start: Wickede fehlt Stabilität

Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.

Das ist zum einen die extrem hohe Zahl von bereits acht Gegentreffern und zum anderen der zumindest in der ersten Halbzeit miserable Auftritt bei der 0:4-Schlappe am Sonntag gegen Holzwickede. Ausgerechnet die von den drei übrig gebliebenen Dortmunder Fußball-Westfalenligisten am stärksten eingeschätzte Mannschaft hat den Start komplett in den Sand gesetzt.

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Fußball, Westfalenliga 2: Westfalia Wickede - Holzwickeder SC 0:4 (0:4)

Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.
20.08.2017
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Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz
Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz
Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz
Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz
Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz
Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz
Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz
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Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz
Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz
Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz
Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz
Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz
Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz
Bilder des Westfalenliga-Spiels zwischen Westfalia Wickede und dem Holzwickeder SC.© Foto: Foltynowicz

Während die Gäste nach dem Schlusspfiff ihren hochverdienten Erfolg im Pappelstadion ausgelassen feierten, musste ein sichtlich geknickter Westfalia-Trainer Alex Gocke nach der verpatzten Heimpremiere einräumen: „Auch wir wollten eigentlich ein Derby spielen. Aber das ist uns in keiner Weise gelungen.“

"Gewisse Sorglosigkeit" 

Bei der Aufarbeitung der Partie darf die angespannte Personallage nicht außer Acht gelassen werden. Dennoch: Schon beim 3:4 in der Vorwoche beim Aufsteiger Finnentrop/Bamenohl hatte das Trainergespann Gocke/Gerner ähnliche Defizite erkannt. „Auch da hatten die Jungs in der Defensive eine gewisse Sorglosigkeit an den Tag gelegt“, erinnert sich Gocke, „und so etwas wird sofort bestraft.“

Im Gegensatz zum Holzwickede-Spiel standen dort wichtige Spieler wie Andreas Lüder, Andreas Toetz und bis zu seiner Roten Karte auch Anil Konya in der Startelf. Trotzdem waren die Schwächen unverkennbar. Bedenklich darüber hinaus am Sonntag die Harmlosigkeit der gesamten Offensivabteilung. Selbst Robin Dieckmann, vor einer Woche noch Doppel-Torschütze, hatte im Spiel nach vorn kaum eine gelungene Aktion. Eine Ursache dafür hat Gocke erkannt: „Mit Anil Konya, Marcel Großkreutz und Marco Dej fehlte uns eine komplette Achse. Spieler, die einem Konstrukt erhebliche Stabilität verleihen können.“

Brackel vor der Brust

Es bleibt also reichlich Arbeit in allen Bereichen – aber auch Hoffnung, dass die Mannschaft durch die Negativerlebnisse wachgerüttelt wurde. Den Beweis dafür muss sie im nächsten Derby am Sonntag in Brackel erbringen.

Zuvor steht am Mittwoch (19.30 Uhr) im Pappelstadion die Erstrunden-Partie im Westfalenpokal gegen den TuS Haltern an. Während auch gegen den Oberliga-Aufsteiger im personellen Bereich noch Improvisation angesagt ist, scheint gegen Brackel Besserung in Sicht: Marcel Großkreutz, Andreas Lüder und Marco Dej könnten sich bis dahin wieder einsatzbereit zurückmelden.

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