Wolf will Alternative bieten

DORTMUND Volle Ränge im Aufstiegsjahr, 1000 Zuschauer beim Test gegen den BVB II - der ASC 09 hat offenbar den richtigen Weg eingeschlagen. Spielertrainer Hannes Wolf formuliert: "Wir wollen mittelfristig eine Alternative zum Profisport bieten."

von Von Alex Nähle

, 16.07.2008, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christian Kinder: Stark im ASC-Trikot.

Christian Kinder: Stark im ASC-Trikot.

Das Ganze lässt sich präzisieren: Eine spielstarke Alternative mit Akteuren "zum Anfassen". Jetzt also die Westfalenliga - feste Ziele fasst Hannes Wolf nicht ins Auge: "Nach der Saison sollen wir von uns behaupten, uns sportlich und menschlich weiterentwickelt zu haben. Das Jahr muss sich gelohnt haben." Um dahin zu kommen, verstärkte der ASC seinen Kader auf allen Positionen. Angesprochen auf die einzelnen Spieler, sagt Wolf: "Ein Satz ist viel zu wenig, um die Qualität unserer Neuen zu beschreiben."Feinschliff

Also greift er einzelne Aspekte heraus: "Die starke Ausstrahlung des klugen Torwarts" Sascha Piontek etwa, die gute fußballerische Ausbildung von Innenverteidiger Dennis Hense oder Christian Kinders "extremen Zug zum Tor". Dann kommen Leute hinzu, die ein enormes Potenzial mitbringen, aber noch etwas geschliffen werden müssen: Freddy Nolte oder Sascha Neef beispielsweise. "Von ihnen und anderen Leuten erwarte ich einen Sprung."

Den traut Wolf Christian Boldt, Kevin Marquardt und Philipp Dario zu: "Um die Jungs mache ich mir keine Sorgen."Auch nicht um Mohamed Lmcademali, der derzeit verletzt ist: "Wenn er sich mit der Aufgabe identifziert, und das macht er, ist er ein absoluter Gewinn." Ein "Wenn" schiebt der Coach nicht vor, als er von Danny Woidtke spricht: "Unzweifelhaft einer der besten Fußballer überhaupt auf dieser Ebene."Harte Arbeit

Das Team arbeitet hart in der Vorbereitung. Auf das eigene Turnier ab 22. Juli freuen sich Dortmunder Fußballfreunde schon seit Wochen, der ASC ist Titelverteidiger.

Wolf und Trainerstab machen die Spieler fit, der Klub das Stadion: Die Hintertortribüne steht, die neuen Stehplätze sind fast fertig. Die Aplerbecker sind zuversichtlich, diese regelmäßig zu füllen.

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