Wildcard-Regel: Dortmunder Basketball-Team steigt in die Oberliga auf

Basketball

Mithilfe der Wildcard-Regelung wurden die Basketball-Ligen für die kommende Spielzeit eingeteilt. Ein Dortmunder Team steigt durch die Regelung auf, zwei andere retten sich vor dem Abstieg.

Dortmund

, 13.05.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Neben dem TV Hörde und dem ASC 09 wird es in der kommenden Spielzeit noch ein Oberliga-Team bei den Dortmunder Frauen geben.

Neben dem TV Hörde und dem ASC 09 wird es in der kommenden Spielzeit noch ein Oberliga-Team bei den Dortmunder Frauen geben. © Dan Laryea

Der Westdeutsche Basketballverband (WBV) war einer der ersten Verbände, der nach der Corona-bedingten Unterbrechung der Saison die Spielzeit für beendet erklärte und zugleich einen Plan für die Fortsetzung der kommenden Saison vorlegte. Zentrales Element dieser Regelung war die Einführung von Wildcards, um in Auf- wie Abstiegsentscheidungen eine gerechte Lösung zu finden. Nach Ablauf der Meldefrist hat der WBV nun die vorläufige Gruppeneinteilung für die kommende Spielzeit bekanntgegeben, drei überkreislich spielende Teams aus Dortmund profitieren demnach von der Wildcard-Reglung.

In zwei Fällen haben die Mannschaften, die bei Saisonabbruch auf einem Abstiegsplatz standen, durch die Wildcard die Klasse gehalten: Weiterhin in der Oberliga wird der SVD II spielen, BB Unity hat seinen Platz in der Landesliga gehalten. Bei beiden Mannschaften sah der WBV die Möglichkeit, „unter realistischen Aspekten rechnerisch einen Nichtabstiegsplatz“ erreichen zu können. Darunter verstand der WBV, dass der Abstand zum ersten Nicht-Abstiegsplatz nicht größer als vier Punkte (bei durchschnittlich noch vier ausstehenden Spielen) sein durfte.

SVD und TVE Barop indirekt von der Wildcard-Regelung betroffen

Was für den unteren Teil der Tabelle gilt, trifft auch auf die Spitzengruppe zu. Per Wildcard schafften die Frauen des TVE Barop den Sprung in die Oberliga. Bei Saisonabbruch standen sie in der Landesliga auf dem zweiten Rang und hatten zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer Werne. In der kommenden Spielzeit werden mit Barop, dem TV Hörde und dem ASC somit drei Teams aus Dortmund in der Oberliga an den Start gehen.

Nur indirekt betroffen von der Wildcard-Regelung sind die beiden höchstspielenden Männerteams der Stadt, der SVD und der TVE Barop. Vermutlich kein Gegner in der kommenden Saison werden die HammStars sein, die als Tabellenerster bei Beendigung der Saison das Recht zum Aufstieg in der 1. Regionalliga haben. In der vorläufigen Ligeneinteilung sind die Hammer bereits der 1. Regionalliga zugeteilt, bis Ende des Monats hätten sie aber noch das Recht, davon zurückzutreten. Nicht von seiner Aufstiegsoption macht der Tabellenzweite Salzkotten Gebrauch. Er hätte eine Wildcard beantragen können, verzichtete aber.

Nach Stand der Dinge könnten SVD und TVE Barop in der kommenden Saison somit in einer Liga mit 14 Mannschaften (statt bislang 12) spielen. Aus der 1. Regionalliga ist der Hasper SV sportlich abgestiegen, per Wildcard-Regelung behielten die SG Telgte-Wolbeck Baskets ihren Platz in der 2. Regionalliga.

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