Warum Neuzugang Yüksel Terzicik und der FC Brünninghausen so gut zusammenpassen

Fußball-Westfalenliga

Der FC Brünninghausen hat in Yüksel Terzicik einen Offensivspieler verpflichtet, der sehr gut zum Klub passt. Nicht nur, weil er dem Team helfen kann, sondern auch, weil das letzte nicht sein Jahr war.

von Victor Maly

Dortmund

, 03.08.2019, 09:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Warum Neuzugang Yüksel Terzicik und der FC Brünninghausen so gut zusammenpassen

Yüksel Terzicik beim 0:2 gegen den BSV Schüren beim Hecker-Cup. © Folty

Nach dem Abstieg aus der Oberliga musste sich der FC Brünninghausen erst einmal neu sortieren. Die vielen qualitativ guten Neuzugänge soll das Team von Trainer Maximilian Borchmann direkt wieder ins obere Tabellendrittel spülen. Ein Neuer, der laut Borchmann „super in die Mannschaft passt“, ist der Offensivspieler Yüksel Terzicik.

60 Oberliga-Spiele, acht Tore

Der Zehner kam vom SV Horst-Emscher zum Dortmunder Westfalenligisten und bringt als 23-Jähriger bereits die Erfahrung von 60 Oberligaspielen mit sich bei denen ihm acht Treffer gelangen.

Sowohl Verein als auch der Spieler haben keine gute Saison hinter sich. „Letztes Jahr war nicht mein Jahr“, sagt Terzicik, der sich nach einem Todesfall in der Familie eine Auszeit nahm. Nun will er beim Oberliga-Absteiger wieder angreifen.

Ein echter Glücksgriff

Das freut seinen neuen Trainer Borchmann, der viel Lob für den Neuzugang, der schon für RW Oberhausen II, Westfalia Herne, Hammer Spielvereinigung und TSG Sprockhövel die Fußballschuhe schnürte, übrig hat. Der Kreativspieler sei „ein echter Glücksgriff“ für den FC Brünninghausen.

Terzicik, für den es in der Vorbereitung und danach in der Westfalenliga-Saison vom Büro eines Großaußenhändlers in Gelsenkirchen direkt auf den Fußballplatz nach Dortmund geht, wird vom FCB-Coach in der Zentrale eingesetzt: „Da kann er seine Fähigkeiten ausspielen“, sagt Borchmann.

Beidfüßig und technisch versiert

Der Coach schätzt Terziciks Beidfüßigkeit und bezeichnet ihn als „technisch versierten Straßenfußballer“. Zudem gilt der neue Brünninghausener Regisseur als staker Standardschütze und bringt so nochmals mehr Flexibilität ins Angriffsspiel.

Einziger Kritikpunkt Borchmanns: „Er muss noch torgefährlicher werden.“ Terzicik nimmt diese Kritik ehrgeizig an, betont aber auch, ein Spielertyp zu sein, der „das Spielfeld gerne vor sich hat“. So kann er seine Mitspieler besser in Szene setzen und seine Stärken ausspielen. Das gelingt ihm auf der „Zehn“ am besten. Mit seinem neuen Verein will Terzicik „oben mitspielen“. Er sieht eine „junge Mannschaft mit viel Potential“, doch erst der Saisonbeginn wird zeigen wo man steht.

Denn da geht es dür Brünninghausen am 11. August zum Westfalenliga-Aufsteiger SV Hohenlimburg. Borchmann erwartet ein „schweres Spiel“ auf dem unangenehmen Rasen der Hagener. Die Brünninghausener sind als Kunstrasen-Mannschaft bekannt.

Terzicik ist optimistisch

Sein Schützling dagegen geht voller Optimismus in das erste Saisonspiel. In der Vorbereitung konnte man bereits bei Liga-Konkurrent Lüner SV einen Sieg auf dem ungewohnten Untergrund einfahren, erinnert sich Terzicik.

Jetzt lesen

Spätestens am zweiten Spieltag wird der FC Brünninghausen dann wissen, was in dieser Saison möglich sein kann. Da empfängt man Zuhause die SpVgg. Erkenschwick, die für Borchmann neben dem DSC Wanne-Eickel zu den Liga-Favoriten gehört.

Lesen Sie jetzt