Wahl gewonnen: Michael Siekiera ist Dortmunds Fußballer des vergangenen Wochenendes

Spieler des Spieltags

30 Prozent der Stimmen sammelte Michael Siekiera vom Bezirksligisten TuS Bövinghausen bei unserer Abstimmung zum Spieler des Spieltags. Wir haben ihn angerufen.

Dortmund

, 11.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Wahl gewonnen: Michael Siekiera ist Dortmunds Fußballer des vergangenen Wochenendes

Michael Siekiera ist der Spieler des Spieltags. © RN

Ein Tor beim 4:1-Erfolg seines TuS Bövinghausen gegen Westfalia Wethmar und auch sonst eine starke Leistung reichten für Michael Siekiera zum Sieg bei unserer Wahl zum Spieler des Spieltags. Der TuS steht momentan auf Rang 2 der Bezirksliga 8, hat fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer FC Nordkirchen, aber auch noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand.

Wir haben den 28-Jährigen angerufen.

Hallo Michael, Glückwunsch, Sie sind zum Spieler des Spieltags gewählt worden. Läufe gerade bei Ihnen oder?

Ja, zurzeit läuft es ganz gut, Danke. Als Aufsteiger da oben zu stehen, spricht ja für sich. Ich selbst habe in dieser Saison viele Probleme mit meinem Knie und habe deshalb viele Spiele nicht mitmachen können.

Was ist los mit dem Knie?

Ach, es macht halt dicht. Sie haben mir vor zehn Jahren den Außenmeniskus rausgenommen, ich hatte Wasser im Knie, deshalb bin ich damals ja auch vom TuS Hordel aus der Westfalenliga nach Bövinghausen zurückgekommen.

Sie sind ein Bövinghauser Junge oder?

Ja, das war mein Jugendklub. Ich wohne direkt um die Ecke vom Sportplatz. Ich bin damals über Urania Lütgendortmund, SG Lütgendortmund, Witten und Eintracht Dortmund in Hordel gelandet und da bis zu den Senioren beblieben. Nach der schweren Verletzung habe ich vier Jahre gar nicht gespielt, es dann nochmal zwei Jahre versucht, aber gemerkt, dass die Belastung zu hoch und auch die Fahrten zu weit sind. So kam ich nach Bövinghausen.

Und sie haben noch ein paar mitgebracht...

Ja, ich wollte da was bewirken, habe auch Sven Thormann rübergelotst, mit dem ich zusammen in Hordel gespielt habe. Serdar Bastürk war auch damals schon da.

Und jetzt steigen Sie bald in die Landesliga auf?

Es liegt auf jeden Fall nur an uns, wir können uns nur selbst schlagen. Wir haben uns in der Rückrunde ein bisschen schwer getan, es ist ein bisschen der Spaß abhanden gekommen. Das haben wir aber gemerkt und wieder vermehrt drauf geachtet. Gegen Wethmar war es jetzt schon wieder deutlich besser.

Mit einem Aufstieg würde aber auch die Belastung steigen oder?

Momentan trainieren wir dreimal die Woche. Anfang der Saison waren es nur zwei, aber die Siege kommen nicht von alleine, das haben wir gemerkt und mit Beginn der Rückrunde häufiger trainiert. Das würde dann wohl auch in der Landesliga so bleiben.

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