VfR Sölde ist gefährlichstes Team des Ruhrgebiets

Fußball: Kreisliga A

Der Dortmunder Fußball-A-Ligist VfR Sölde ist die Nummer eins im gesamten Ruhrgebiet – zumindest was die Anzahl der geschossenen Tore aller Kreisliga-A-Teams angeht. Mit 64 Treffern nach zwölf Spieltagen stehen die Sölder auf Platz eins der von dem Internetportal fupa.net errechneten Tabelle. Und sie sind nicht der einzige Dortmunder Klub.

DORTMUND

, 05.11.2016, 09:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
VfR Sölde ist gefährlichstes Team des Ruhrgebiets

Gleich drei Dortmunder Vereine stehen unten den torgefährlichsten A-Liga-Teams des Ruhrgebiets.

Mit der SG Phönix Eving (60 Tore, Platz zwei) und RW Germania (49, Platz sechs) tummeln sich zudem zwei weitere Dortmunder Vereine in den Top Ten. „Das ist eine Gesamtleistung der Mannschaft. Unsere Spieler sind alle torgefährlich, wir sind nicht von einem Torjäger abhängig, variieren vorne taktisch von Spiel zu Spiel“, sagt Sölde-Coach Daniel Schmiers und erklärt das Erfolgskonzept seiner Truppe.

64 Tore

Mit 64 geschossenen Treffern, 14 erzielte davon allein Stürmer Marcel Greig, stehen die Sölder auf Rang eins im Ruhrgebiet. Und auch in der Liga, der VfR spielt in der zweiten Staffel der Dortmunder Kreisliga, läuft es prächtig. Mit 33 Punkten und einem Torverhältnis von 64:8 grüßen die Sölder von der Spitze. „Dass wir die torgefährlichste A-Liga-Mannschaft im Ruhrgebiet sind, nimmt man gerne mit. Unsere Tabelle interessiert mich aber mehr“, sagt Schmiers, der Meister werden möchte.

Dieses Ziel hat sich auch Söldes Ligakonkurrent Phönix Eving gesetzt. Mit 60 erzielten Treffern steht die Mannschaft von Andreas Przyballa auf Rang zwei der torgefährlichsten A-Ligisten, und auch in der Liga sind die Evinger derzeit hinter Sölde Vize. „Unser Training ist auf die Offensive abgestimmt. Wir pressen in den Spielen immer sehr hoch. Es ist aber auch schon so, dass die letzten sechs, sieben Teams immer viele Gegentore bekommen“, sagt Evings Trainer Andreas Przyballa und erklärt die Vielzahl der Tore.

Torausbeute zu gering

Zufrieden ist er mit der Torausbeute aber noch nicht. „Wir sind nicht effektiv genug. Im Durchschnitt machen wir zu wenig Tore“, sagt er. Zu wenig? Przyballa meckert auf hohem Niveau, denn durchschnittlich erzielt die SG fünf Treffer in einem Spiel. Am torgefährlichsten ist dabei Mursel Budnjo, der schon 18 Tore geschossen hat.

Auf seinen bislang besten Offensivmann Yannik Tielker (15 Tore) muss RW Germania, A-Ligist der ersten Staffel der Dortmunder und sechstgefährlichstes Team des Ruhrgebiets, noch die gesamte Hinrunde verzichten. Der Stürmer hat sich einen Kahnbeinbruch zugezogen. Ohnehin will RW-Trainer Frank Eigenwillig sein Augenmerk mehr auf die Defensive richten. Ein guter Sturm sei attraktiv, bringe aber keine Titel ein. „Es bringt uns nicht weiter, wenn wir am Ende ein Torverhältnis von 100:100 haben“, sagt er. Aktuell steht Germania mit 24 Zählern, drei Punkte Rückstand zur Spitze, auf Rang drei. 

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