Verletzung beim Hecker-Cup: Das ist die Diagnose bei Dino Dzaferoski vom TuS Bövinghausen

Fußball in Dortmund

Dino Dzaferoski ist die eine Hälfte des Sechser-Duos Dzaferoski/Legat beim TuS Bövinghausen. Beim Hecker-Cup verletzte sich der 27-Jährige allerdings an der Hand. Jetzt weiß er auch, wie schlimm.

Dortmund

, 01.08.2019, 14:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Verletzung beim Hecker-Cup: Das ist die Diagnose bei Dino Dzaferoski vom TuS Bövinghausen

Da war die Hand noch in Ordnung: Dino Dzaferoski im Duell mit Hombruchs Thierno Barry. © Schütze

Schon am Mittwochabend befürchtete Dino Dzaferoski das Schlimmste für seine Hand: „Da ist was kaputt. Das tut schon sehr“, sagte der 27-Jährige Antreiber des TuS Bövinghausen. Die Verletzung hatte er sich in einem Zweikampf zugezogen und so richtig konnte ihm auch der 3:0-Erfolg über den Liga-Rivalen Hombrucher SV nicht darüber hinweghelfen: „Ich fühle mich trotzdem schlecht“, sagte Dzaferoski, „denn wichtig ist für mich in erster Linie der Saisonstart.“

Saisonstart in Gefahr

Der ist nun in Gefahr, denn Dzaferoski hat sich tatsächlich die Mittelhand gebrochen, dazu ist der Daumen auch noch in Mitleidenschaft gezogen worden. Nach drei Arztbesuchen am Donnerstag hofft er nun auf einen schnellen Operationstermin: „Am liebsten gestern“, sagt Dzaferoski wohlwissend, dass so etwas gerne mal länger dauert.

Sollte es länger dauern, will er sich zunächst mit Trainer Thorsten Legat beratschlagen: „Vielleicht warten wir dann und ich mache das Auftaktspiel noch mit einer Schiene“, sagt Dzaferoski. Gegen den FC Frohlinde, der unter anderem mit Ex-BVB-Profi Marc-André Kruska anreisen wird (11. August), möchte der TuS definitiv in Bestbesetzung antreten. Zumal vier Tage später das Westfalenpokal-Highlight gegen den starken Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel ansteht (15. August).

Operation wird auf jeden Fall gemacht

Dass er sich mit dem Bruch unters Messer legen wird, steht für ihn allerdings außer Frage: „Als ich noch in Aplerbeck gespielt habe, habe ich mir mal den Mittelfuß gebrochen. Der Arzt empfahl mir, es konservativ behandeln zu lassen. Fünf Spiele nachdem alles ausgeheilt sein sollte, brach der Fuß erneut“, erzählt Dzaferoski.

Der aktuelle Mittelhandbruch sei zwar nicht besonders kompliziert, „aber die Stelle ist es. Da laufen so viele Gefäße lang. Der Arzt hat gesagt: ‚Klar wächst das zusammen, aber wenn wir da keine Schrauben reinmachen, hast du danach Probleme beim Heben und Greifen.‘“

„Man kann es sich nicht aussuchen“

Für Dzaferoski könnte der Bruch zu keinem unnötigeren Zeitpunkt kommen: „Aber man kann es sich ja nie aussuchen“, sagt der Mittelfeldspieler. Am Ziel seines TuS, möglichst gut in die Saison starten, ändert das natürlich nichts.

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