TuS Eichlinghofen zieht Peter Neururer und geht auf die Suche nach dem zweiten Eingang

Fußball-Westfalenpokal

Der TuS Eichlinghofen hat in der ersten Westfalenpokal-Runde das Hammerlos Wattenscheid 09 gezogen. Die Frage ist nun: Darf das Spiel auch auf der Anlage in Eichlinghofen ausgetragen werden?

Dortmund

, 08.07.2019, 21:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
TuS Eichlinghofen zieht Peter Neururer und geht auf die Suche nach dem zweiten Eingang

Peter Neururer ist Anfang August möglicherweise in Eichlinghofen zu Gast. © picture alliance/dpa

Die Stimmung war gelöst beim Training am Montagabend in Eichlinghofen. „Die Reaktionen in der Mannschaft waren durchweg positiv“, sagt Trainer Marc Risse. Kein Wunder: Der Bezirksligist hat im Westfalenpokal das große Los gezogen: den Regionalligisten Wattenscheid 09 mit Sportdirekter Peter Neururer.

„Das attraktivste Los“

„Es ist das erhoffte, attraktive Los, das attraktivste im Topf glaube ich sogar“, sagt Risse und schiebt schmunzelnd hinterher, „aber letztendlich ist es wie schon im Kreispokal: Wenn man das Ding gewinnen will, muss man jeden schlagen.“

Die Eichlinghofer hoffen nun, dass „dass wir das Spiel dann auch hier auf unserer Anlage austragen dürfen“, sagt Risse. Der BSV Schüren war in der vergangenen Saison an den hohen Sicherheitsauflagen gescheitert und gab das Heimrecht an Preußen Münster ab. Auch 2016 spielte der BSV in Wattenscheid. „Aber unsere Anlage gibt von der Größe und den Sicherheitsvorkehrungen eigentlich alles her, damit das klappt“, sagt Risse.

Wo ist der zweite Eingang?

Das vermutlich größte Problem: Der zweite Eingang, um die Fans voneinander trennen zu können. Doch den gibt es in Eichlinghofen, „wir müssen ihn nur suchen, der wurde seit 50 Jahren nicht mehr benutzt“, lacht Risse.

Zufrieden ist man auch beim TuS Bövinghausen. Der Landesligist zog den DSC Wanne-Eickel aus dem Topf: „Wir sind absolut zufrieden. Wir haben ein Heimspiel und als Gegner einen tollen Westfalenligisten mit Tradition, gegen den wir auch gewinnen können“, sagt der 1. Vorsitzende Ajan Dzaferoski.

Bövinghausen kennt sich mit Westfalenligisten aus

Schon in der vergangenen Saison habe der Klub schließlich im Kreispokal gegen die Westfalenligisten BSV Schüren und Lüner SV gut ausgesehen: „Gegen Schüren haben wir im Elfmeterschießen gewonnen, gegen Lünen nur knapp verloren. Und dieses Jahr sind wir nochmal besser als in der vergangenen Saison“, sagt Dzaferoski.

Das vom Papier her schwächste Los erwischte der klassenhöchste Vertreter ASC 09 Dortmund. Der Oberligist tritt auswärts beim Landesligisten SpVgg Hagen 11 an: „Der Pokal hat bei uns nicht die höchste Priorität“, sagt Trainer Daniel Sekic, „natürlich gibt es immer eine Mini-Chance, darüber in den DFB-Pokal zu kommen, aber wir werden in diesen Spielen rotieren.“

ASC wird rotieren

Was nicht heißt, dass der Westfalenpokal abgeschenkt werden soll: „Wir werden so rotieren, dass wir jederzeit gegen den Konkurrenten gewinnen können. Das ist auch gegen Hagen 11 unser Ziel. Insgesamt wollen wir soweit kommen, dass wir auch mal ein Heimspiel haben“, sagt Sekic.

Hagen 11 hat in diesem Sommer den ehemaligen Fußball-Profi Gaetan Manno verpflichtet: „Daran sieht man schon, dass sie ein sehr ambitionierter Landesligist sind“, sagt Sekic.

Nächste Runde steht auch schon

Die erste Runde wird zwischen dem 28. Juli und 15. August ausgespielt. Der TuS Eichlinghofen träfe in der nächsten Runde auf den Sieger der Partie SuS Kaiserau (Landesliga) - SV Lippstadt (Regionalliga), Bövinghausen auf den Gewinner des Spiels SC Drolshagen (Landesliga) - Conc. Wiemelhausen (Westfalenliga) und der ASC auf den Sieger der Partie TuS Plettenberg (Bezirksliga) - SV Sodingen (Westfalenliga).

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