Eine Trainerentscheidung beim TuS Bövinghausen gibt es noch nicht - Eine Tendenz aber schon

dzFußball-Landesliga

Der TuS Bövinghausen erledigt aktuell pflichtegmäß seine Hausaufgaben. Der Klub glaubt weiter fest an den Westfalenliga-Aufstieg. Aber wer dann an der Linie stehen würde, ist noch nicht geklärt.

Dortmund

, 09.03.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ajan Dzaferofski kam nach dem 7:1-Erfolg gegen Westfalia Langenbochum ins Schwärmen. „Das war wieder der alte TuS Bövinghausen. Wir hätten noch sieben Tore mehr erzielen können“, sagt Dzaferoski.

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Jetzt ist Langenbochum als Tabellenletzter nicht gerade der große Gradmesser für den Tabellenzweiten TuS Bövinghausen, aber „es war die Art, wie wir aufgetreten sind. Es sah spielerisch echt gut aus und wir haben uns viele Torchancen herausgespielt“, sagt Dzaferoski. Vor allem von Stürmer David Loheider war er begeistert. „Man hat gesehen, dass er kurz vor dem Sprung ins Profigeschäft stand.“

Trainer Dimitrios Kalpakidis war ein Jahr lang Fußballprofi. Das war in der Spielzeit 2004/05, als er für Kickers Emden in der Oberliga Nord unter anderem gegen den VfL Wolfsburg II und den VfB Oldenburg auflief. Jetzt steht er an der Linie des Fußball-Landesligisten TuS Bövinghausen.

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Und bisher ist er extrem erfolgreich. Sieben Mal war er für die Mannschaft verantwortlich und sieben Mal ging der Klub als Sieger vom Feld. Der Abstand auf Tabellenführer Wacker Obercastrop beträgt nur noch sieben Zähler und der TuS hat noch ein Spiel mehr in der Hinterhand.

TuS Bövinghausen will das direkte Duell gegen Wacker Obercastrop gewinnen

„Ich glaube weiter fest daran, dass wir Obercastrop einholen“, sagt Dzaferoski. Daran glaubt auch Kalpakidis, ist aber etwas passiver. „Am liebsten würde ich natürlich jedes Spiel gewinnen, aber davon kann man nicht ausgehen. Wichtig wird sein, dass wir das direkte Spiel gegen Obercastrop gewinnen“, sagt Kalpakidis.

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Aber wie geht es eigentlich in der kommenden Spielzeit für ihn weiter? Bisher ist nur klar, dass er bis zum Ende Spielzeit das Team coacht. „Ajan und ich haben gesagt, dass wir uns am Wochenende mal zusammensetzen. Dann sind wir spielfrei und können uns um die Zukunft kümmern“, sagt Kalpakidis.

Das bestätigt Ajan Dzaferoski. „Wir reden miteinander, welche Spieler wir benötigen und welche Vorstellungen Dimi hat. Werden wir uns einig, steht einer weiteren Zusammenarbeit nichts im Wege“, sagt Dzaferoski. Das klingt danach, als würde die Ehe Kalpakidis/Bövinghausen fortgeführt.

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