TuS Bövinghausen reagiert auf die Juka-Verletzung und holt sich einen Brasilianer zurück

dzFußball-Landesliga

Der Fußball-Landesligist TuS Bövinghausen rüstet nach der Verletzung von Offensivspieler Florian Juka nach und holt sich einen Brasilianer wieder zurück.

Dortmund

, 13.02.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Halle hatte Florian Juka noch gezaubert. Dann kam der brutale Rückschlag für den Offensivspieler des TuS Bövinghausen. Im Training zog er sich vor knapp zwei Wochen einen Meniskusriss zu, wurde bereits in Dortmund-Hörde bei Dr. Tintrup operiert. Ausfallzeit: vier Monate.

Ein Dämpfer für die TuS-Offensive

Ob Juka dem Fußball-Landesligisten in dieser Spielzeit noch mal helfen kann, ist zwar noch offen, scheint aber eher unwahrscheinlich. Das offensiv formulierte Ziel des Aufstiegs erlitt dadurch einen kleinen Dämpfer - trotz zahlreicher hochkarätiger Winter-Transfers.

Denn Juka dominierte in den vergangenen Monaten den TuS Bövinghausen, bestach durch seinen starken linken Fuß, schnörkellose Ballbehandlung, ein extremes Tempo. Wie stark Juka am Ball ist, konnte Fußball-Dortmund bei den vergangenen Hallenfußball-Statdmeisterschaften sehen. Dort ließ der 27-Jährige reihenweise seine Gegenspieler ins Leere laufen und traf ganze 17 Mal, sicherte sich so die Torjägerkanone.

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Aber der TuS Bövinghausen wäre kein normaler Landesligist, wenn er auf diesen Aderlass nicht mit einem weiteren Ballkünstler reagiert. Es handelt sich dabei um einen Spieler, den man im Dortmunder Westen bereits wieder abgeschrieben hatte: den Braslianier Rodrigo Confettura.

Eigentlich war man in Bövinghausen davon ausgegangen, dass Rodrigo aus seinem Heimat-Urlaub in Brasilien nicht mehr zurückkehren würde. Nun die Wende, wie Bövinghausens Geschäftsführer Safet Dzaferoski am Donnerstagmorgen bekannt gab: „Er wird in den kommenden Tagen wieder zurückkommen und uns verstärken. Ich freue mich schon sehr auf den Jungen!“

Eine Krankheit bremst Rodrigo in Brasilien aus

Rodrigo war während seines Brasilien-Aufenthalts lange Zeit krank, wollte den Weg nach Deutschland nicht mehr auf sich nehmen. Nun geht es ihm laut Safet Dzaferoski wieder besser und er will in den kommenden Tagen wieder nach Deutschland reisen.

Nach zahlreichen Winter-Abgängen in Bövinghausen, verließen mit Felipe Tostes Viera, Viktor Monteiro Gomes de Lima und Rodrigo gleich alle drei Braslianer den Landesliga-Zweiten im Winter.

TuS Bövinghausen reagiert auf die Juka-Verletzung und holt sich einen Brasilianer zurück

Safet Dzaferoski freut sich über die Rückkehr von Rodrigo Confettura nach Deutschland. © Stephan Schuetze

Lediglich der Abgang des feinen Technikers tat Bövinghausen-Coach Dimitrios Kalpakidis damals weh. „Viktor und Felipe haben wir gesagt, dass es keinen Sinn mehr für sie bei uns macht. (...) Anders sieht es da bei Rodrigo aus.“

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Nun erhält Kalpakidis eine weitere Waffe in der Offensive und man darf gespannt sein, ob der kleine Braslianer den Worten von Geschäftsführer Safet Dzaferoski bei der offiziellen Verpflichtung im November standhalten kann.

Damals sagt Dzaferoski, dass Bövinghausen mit Rodrigo kein Spiel mehr verlieren würde, womit er in der Hinserie recht behielt. Nun wartet die Rückrunde für den TuS Bövinghausen und die Chance für Rodrigo die Worte von Safet Dzafersoki zu untermauern.

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