TuS Bövinghausen hat nur noch 15 Feldspieler – Etliche Winterabgänge beim Aufstiegsanwärter

dzFußball-Landesliga

Die Liste der Winterzugänge beim TuS Bövinghausen liest sich übertrieben. Ein Regionalliga-, vier Oberliga und ein Westfalenliga-Spieler sind gekommen. Jetzt wurden erst die Abgänge bekannt.

Dortmund

, 30.01.2020, 10:14 Uhr / Lesedauer: 2 min

Deniz Batmann (TuS Haltern), Maurice Haar, Philipp Rößler (beide Westfalia Herne), Marko Onucka (RW Ahlen), Aleksandar Pranjes (SV Straelen) und Sören Gerlach (TuS Hordel) hat der Fußball-Landesligist TuS Bövinghausen im Winter an die Provinzialstraße gelockt. Mit dem Ziel, den Westfalenliga-Aufstieg perfekt zu machen.

Neun Punkte beträgt der Rückstand des Tabellenzweiten auf den Spitzenreiter Wacker Obercastrop. „Den Rückstand können wir aufholen“, zeigt sich der Vorsitzende Ajan Dzaferoski zuversichtlich. Personell darf aber nicht viel passieren.

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Es sind zwar sechs Akteure gekommen, aber auch fünf sind gegangen. Die drei Brasilianer Viktor Monteiro Gomes de Lima, Felipe Tostes Vieira und Rodrigo Confettura, zudem Sky Krzysztofiak und Nico Legat. Die drei Brasilianer sind in ihre Heimat zurückgekehrt und kommen auch nicht wieder. Krzysztofiak hat sich in dieser Woche dem Westfalenligisten YEG Hassel angeschlossen. Legat hatte sich aus beruflichen Gründen verabschiedet.

Nur 15 Feldspieler stehen im Kader des TuS Bövinghausen

„15 Feldspieler und drei Torhüter stehen auf meiner Liste. Bleiben die alle fit, habe ich für diese Liga einen überragenden Kader. Es darf aber nicht viel passieren“, sagt Trainer Dimitrios Kalpakidis. Er selbst musste in den Testspielen schon wieder aushelfen, weil zwei Spieler gesperrt waren (Aleksandar Gjorgjiewski, Andre Witt). „Fällt uns ein Marko Onucka mal länger im Sturm aus, haben wir gleich ein großes Problem“, sagt Kalpakidis.

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Er ist froh darüber, dass Sebastian Mützel nach seiner Schambeinentzündung „Es sieht schon wieder sehr gut bei ihm aus. Wir führen ihn immer mehr an seine Bestleistung heran“, sagt Kalpakidis. Mützel war in der Hinrunde mit seinen sieben Tore Bövinghausens bester Torschütze, trotz der langen Ausfallzeit.

Drei brasilianische Abgänge

Bei den drei brasilianischen Abgängen tut Kalpakidis nur der von Confettura weh „Viktor und Felipe haben wir gesagt, dass es keinen Sinn mehr für sie bei uns macht. Sie waren immer wieder verletzt und hätten keine große Rolle mehr gespielt. Anders sieht es da bei Rodrigo aus“, sagt der Coach. Den hätte er gerne nehalten. Rodrigo ist nach seinem Heimat-Urlaub aber nicht wieder nach Deutschland zurückgekehrt.

Somit hat der Geschäftsführer Safet mit seiner übertrieben Aussage, mit Rodrigo kein Spiel mehr zu verlieren, recht behalten. Nachdem er den Brasilianer geholt hatte, verlor Bövinghausen keine Partie mehr. Nicht in der Liga, nicht im Pokal, nicht in einem Testspiel. Und diese Serie wird nicht mehr reißen, weil er nicht mehr für den TuS spielen wird.

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