Türkspor-Leistungsträger im Lazarett - gelaufen wird auch mit verletztem Finger

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Voll fit sieht anders aus – Landesliga-Aufsteiger Türkspor hat aktuell mit Verletzungspech einiger Spieler zu kämpfen. Die Aussichten der Leistungsträger auf Gesundung sind unterschiedlich.

Dortmund

, 22.07.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kurz vor dem Start in die Saisonvorbereitung in der Landesliga läuft es bei Türkspor Dortmund noch nicht richtig rund. Fünf Leistungsträger sind verletzt und nur mit Einschränkungen oder noch gar nicht trainingsbereit.

Jüngst gab es Klarheit für Torhüter Mo Acil, der zuletzt einen Ball auf den Mittelfinger der linken Hand bekommen hatte. Diagnose: Sehnenriss. Acil entschied sich gegen eine Operation und für eine Schiene, um den Finger zumindest ruhigzustellen. Keine Belastung der Hand für drei bis vier Wochen.

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Türkspor-Trainer Reza Hassani nimmt seinen Keeper dennoch in die Pflicht. „Läufe und Passübungen wird er auf jeden Fall auch mit Schiene mitmachen. Das haben wir schon so besprochen. 1000-Meter- und 2000-Meter-Läufe – da ist er dabei. Wahrscheinlich wünscht er sich jetzt, dass er sich besser den Zeh verknackst hätte. Aber im Ernst: Spielen wird er natürlich erst dann wieder, wenn er von sich aus das Ok gibt, dass er bei 100 Prozent ist.

Behutsames Vorgehen ist auch bei den beiden Neuzugängen Florian Juka und Nino Saka angezeigt. Juka, so sagt Hassani, laboriere noch immer an einer Meniskusverletzung. „Er ist aber jetzt in einer Therapie. Und wir hoffen, dass er am 28. Juli wieder einsteigen kann.“

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Bei Nino Saka ist die Situation ebenfalls noch unsicher. „Er hat im Juni zwar schon zwei Wochen mittrainiert, sich dann aber einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. Zuletzt hat er allerdings schon wieder einen leichten Lauf machen können. Die Jungs haben ja im Moment zwölf Tage frei, müssen dem Trainierteam aber per App ihre Läufe schicken.“ Den habe Saka ohne Probleme absolviert, sagt Hassani. „Wie die Belastbarkeit jedoch bei kurzen Sprints bei ihm ist und wie die Muskulatur dann reagiert, das müssen wir erst noch sehen.“

Ein weiterer Wackelkandidat ist aktuell Stürmer Mateus Ayala Cardoniz. Ihn beeinträchtigen noch immer Schmerzen am Sprunggelenk. „Er hat schon im Juni einige Tage pausiert. Hat dann nochmal ein Training versucht. Musste aber abbrechen, weil es einfach nicht ging.“ Wann Cardoniz wieder voll einsatzfähig sein wird, hinter dieser Frage steht momentan bei Türkspor das größte Fragezeichen.

Ob sich mit Ozan Bektas noch ein weiterer offensiver Leistungsträger in die Liste der Türkspor-Verletzten eintragen wird, ist indessen ungewiss. Hassani: „Ozan ist noch im Urlaub. Von dort hat er uns gemeldet, dass ihm der Rücken Probleme macht. Wie gravierend das ist, dass sehen wir uns aber noch genau an, wenn er wieder zurück ist.“

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