Türkspor-Trainer Reza Hassani hält seinen prominenten Neuzugang im Gesamtpaket für perfekt

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Türkspor Dortmund untermauert einmal mehr seine großen Ambitionen in der Fußball-Bezirksliga 8. Wie große die Ambitionen sind, beweist die Verpflichtung eines Ex-Profis. Lernt ihn hier kennen.

Dortmund

, 06.11.2019, 16:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Türkspor Dortmund hat auf dem Transfermarkt noch einmal ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Mit dieser Verpflichtung hat der Klub allen Konkurrenten der Fußball-Bezirksliga 8 kräftig ins Gesicht geschrien: „Der Aufstieg geht nur über Türkspor.“

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Ömer Akman ist kein gewöhnlicher Zugang für die Fußball-Bezirkliga. Er war zuletzt drei Jahre Profi in der Türkei. Zuerst bei Bakspor in Ankara und dann bei Karacabey in Bursa. „Es war sportlich eine gute Zeit in der Türkei. Es ging aber 24 Stunden am Tag nur um Fußball. Aber irgendwie habe ich mich auch alleine gefühlt“, sagt Akman.

Zurück zu seiner Familie nach Dortmund

Seine Familie und Freunde wohnen in Dortmund. Hier ist er aufgewachsen. Beim SC Fatih hat er angefangen Fußball zu spielen. Er wechselte zum TSC Eintracht. Schnürte im Anschluss die Schuhe für die U17 und die U19 der SG Wattenscheid 09. Nach seinem ersten Seniorenjahr bei der SG ging es für ihn zu RW Oberhausen II, bevor er für zwei Jahre in der Regionalliga für den FC Kray kickte.

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Er spielte gegen RW Essen, gegen den BVB II und Viktoria Köln. Dann ging es für ihn in die Türkei. „Es war auch eine coole Zeit in der Türkei. ich habe in einem Internat gelebt. Wir hatten einen Koch und sind mit dem Flugzeug zu manchen Spielen gereist. Ein bisschen Geld konnte ich auch zur Seite legen. Ich wollte aber zurück. Meine Freunde und meine Familie haben mir gefehlt.“

Die Entscheidung fällt zugunsten von Türkspor

Jetzt ist der mittlerweile 26-Jährige seit dem Sommer 2019 wieder in Dortmund und stand vor kurzem vor einer Verpflichtung seines Ex-Klubs SG Wattenscheid. Der Verein hat aber sein Team aber aus der Regionalliga zurückgezogen.

Wohin jetzt? Der TuS Bövinghausen meldete sich. Ein Landesligist. Türkspor Dortmund rief ihn an. Ein Bezirksligist. Das sind eigentlich Ligen, in denen Akman mit seinen Qualitäten nichts zu suchen hat. Er entschied sich letztlich dann für Türkspor.

Die Gespräche haben ihn überzeugt

„Ich habe hier viele Gespräche geführt. Die haben mich überzeugt. Vor allem das Gespräch mit dem Präsidenten Dr. Kara“, sagt Akman, dessen Mitspieler Alihan Kurgan auch einer seiner besten Freunde ist.

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Der Verein sagte ihm zu, ihm dabei zu helfen, schnell einen Job zu finden. „Ich will jetzt wieder Ruhe in meinem Leben. Ich habe zuletzt vier Monate kein Geld verdient. Ich will arbeiten und Fußballspielen. Und ich bin davon überzeugt, mit Türkspor eine gute Wahl getroffen zu haben“, sagt Akman.

Lob für den präsidenten

Türkspor-Trainer Reza Hassani ist froh darüber, dass sein Präsident diesen Transfer ermöglicht hat. „Dr. Kara tut alles für den Klub. Er tut auch alles für die Spieler, kümmert sich um sie, besorgt ihnen Jobs“, lobt Hassani.

Zu Akman sagt der Coach: „Ömer hat eine große Aura, wenn er auf dem Platz steht. Die richtig guten Fußballer haben häufig eine kleine Schwäche. Er ist aber im Gesamtpaket perfekt“, schwärmt Hassani.

Akman soll das Spiel strukturieren

Angedacht ist Akman auf der Sechs. Er soll dem Spiel des Tabellenzweiten noch mehr Struktur verleihen. Er soll aus der Tiefe heraus seine Mitspieler führen. „Ich bin bereit dafür“, sagt er. Mit ihm ist der Klub jetzt der große Favorit auf den Titelgewinn, auch wenn Türkspor aktuell drei Zähler Rückstand auf Tabellenführer TuS Körne hat.

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„Mit der Verpflichtung haben wir ein Zeichen gesetzt. Unsere Ziele sind mit dem Aufstieg klar definiert. Es ist aber keine Selbstverständlichkeit, dass das klappt. Das wird ein hartes Stück Arbeit“, erklärt Hassani. Mit der Verpflichtung von Akman ist der Klub dem großen Ziel aber wieder ein Stück näher gekommen.

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