Türkspor Dortmund wirft einen wichtigen Teil der Sportlichen Leitung raus

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Paukenschlag bei Türkspor Dortmund: Der Fußball-Landesligist hat sich von einem seiner wichtigsten Männer im Verein getrennt. Präsident Dr. Akin Kara gab die Trennung am Sonntagabend bekannt.

Dortmund

, 07.09.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Auftaktspiel beim Kirchhörder SC verpatzt und jetzt auch noch einen wichtigen Mann abgegeben: Fußball-Landesligist Türkspor Dortmund hat einen schlechten Start in die neue Spielzeit erwischt. Die Trennung von einem seiner „Kommandeure“ erfolgte allerdings freiwillig vonseiten des Klubs.

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Tim Eibold ist nicht mehr Sportdirektor bei Türkspor Dortmund. Das teilte Dr. Akin Kara am Sonntagabend schriftlich mit. Der Vorsitzende des Fußball-Landesligisten begründete seinen Entschluss wie folgt: „Leider trennen sich nun unsere Wege, da die Gedanken über die Gestaltung der Zukunft im Verein zwischen Tim Eibold und dem Verein TSD2000 auseinander gehen. Die Visionen, die wir im Kopf haben und seine, passen leider nicht zusammen“, teilte Dr. Akin Kara auf Anfrage mit, ohne allerdings genauer ins Detail zu gehen.

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Kara lobte in dem Schreiben allerdings auch das Engagement des ehemaligen Sportdirektors, der seit März für Türkspor tätig war und die Mannschaft gemeinsam mit dem Trainerteam aufgebaut hat. „Ich möchte mich bei Tim Eibold für seinen Einsatz und sein Engagement im Verein bedanken. Er hat uns in der kurzen Zeit in einigen Passagen weitergebracht und einen anderen Blick auf gewisse Dinge gegeben. Wir wünschen Tim Eibold für seine Zukunft viel Erfolg und Gesundheit und sagen Danke für die Zeit, die er bei uns war“, so Kara abschließend.

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Eibold, der bereits seit Anfang vergangener Woche nicht mehr Sportdirektor bei Türkspor sein soll, bestätigte am Sonntagabend auf Anfrage der Ruhr Nachrichten die Trennung. Auch der ehemalige Sportdirektor gibt an, dass die Wege des Vereins und von ihm selbst nicht mehr gepasst hätten. Dass er Teil des Projektes war, bereut er hingegen nicht. Er findet trotz des Rausschmisses sogar lobende Worte für den Landesligisten.

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„Grundsätzlich ist das ein toller Verein. Mit dem türkischen Projekt hat der Klub in Dortmund ein Alleinstellungsmerkmal. Es ist schade, dass es so endet, aber am Ende passte es nicht mehr“, so Eibold, der auch betont, dass sich zwischen ihm und dem Trainerteam um Reza Hassani und Kevin Großkreutz eine große Freundschaft entwickelt haben soll. So hat sich Eibold am Sonntag auch die Auftaktpartie des Klubs aus dem Dortmunder Norden beim KSC angeschaut. Trotz der verdienten Niederlage glaubt Eibold weiterhin, dass Türkspor ein großes Wörtchen um den Aufstieg mitsprechen wird.

Doch wie geht es nun weiter für Eibold? Hat er schon eine neue Aufgabe gefunden? „Bislang nicht, nein. Ich will das erstmal verdauen. Es haben sich aber schon ein paar Vereine gemeldet“, sagte Eibold am Sonntag.

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