Direkt verwandelte Ecke, Elfer, 25-Meter-Hammer: Türkspor im Pokal-Modus

dzFußball-Kreispokal

Der Fußball-Kreispokal hat seine erste kleine Überraschung: Bezirksliga-Spitzenreiter Türkspor Dortmund zeigte gegen den Westfalenligisten Westfalia Wickede Muskeln.

Dortmund

, 20.02.2020, 21:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Kabinen-Party auf dem Mendeplatz startete am Donnerstagabend direkt nach dem Abpfiff: „Die Stimmung ist glänzend“, gab Türkspor-Trainer Reza Hassani nach dem 3:0 (1:0)-Erfolg gegen die zwei Klassen höher spielenden Wickeder zu Protokoll. Daniel Dukic, Sportlicher Leiter der Westfalia, wollte das Aus in der 5. Pokalrunde auf Kreisebene bei Dauerregen und Wind nicht überbewerten: „Ist natürlich schade, auch für unseren neuen Trainer Marko Schott, aber viel wichtiger ist für uns, dass wir am Sonntag in der Liga punkten.“

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Das Spiel begann leicht verspätet mit einer Schweigeminute für die Opfer von Hanau, nach Anpfiff entwickelte sich eine mit offenem Visier geführte Pokalpartie mit einem kuriosen Führungstreffer: Ömer Akman trat in der 39. Minute eine Ecke, die - auch vom Wind begünstigt - über Freund und Feind hinweg in das von Malte Remmert gehütete Westfalia-Tor flog - 1:0, der Pausenstand.

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Fünf Minuten nach Wiederanpfiff stand wieder Remmert im Blickpunkt, der einen Gegenspieler foulte. Den Strafstoß versenkte Mateus Ajala Cardoniz zum 2:0 (50.) für Türkspor. „Das war eine bärenstarke zweite Halbzeit von uns mit gefühlt 80 Prozent Ballbesitz. Wir hätten noch höhere gewinnen können“, lobte Hassani seine Elf, die couragiert und lauffreudig den Wickedern den Schneid abkaufte.

Machado setzt den Schlusspunkt

Den Schlusspunkt im Torreigen setzte der eingewechselte Jorge Jose Machado, der einen von Remmert zu kurz nach vorne geklärten Ball aufnahm und aus 25 Metern in die Westfalia-Maschen drosch. „Am Ende haben wir uns zu viele Nachlässigkeiten geleistet. Mit unserer Defensivarbeit in Halbzeit eins bin ich aber durchaus zufrieden. Und von Marko Schott können wir in der kurzen Zeit keine Wunder erwarten“, urteilte Wickedes Dukic nach Abpfiff.

Gegen Brackel 61 im Viertelfinale

Türkspor Dortmund trifft im Viertelfinale des Kreispokals jetzt auf den A-Ligisten Brackel 61. Das Heimrecht hat der Kreisligist. Gespielt wird die Runde zwischen dem 1. und 31. März. Die weiteren Viertelfinal-Partien lauten KF Sharri gegen Mengede 08/20, FC Brünninghausen gegen den ASC 09 Dortmund und TuS Bövinghausen gegen den Lüner SV.

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