Türkspor Dortmund gegen TuS Bövinghausen - wir zeigen das Spitzenspiel live

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Zwei Durchstarter des Dortmunder Amateurfußballs stehen sich am Sonntag im Testspiel gegenüber: Landesliga-Aufsteiger Türkspor empfängt Westfalenliga-Neuling TuS Bövinghausen. Wir übertragen live.

Dortmund

, 16.08.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Den „Classico des Dortmunder Amateurfußballs“ nennt es Türkspor-Trainer Reza Hassani und muss noch im Satz laut lachen. „Naja, ganz so dramatisch wie bei Borussia gegen Schalke ist es ja dann doch nicht“, sagt Hassani. „Es geht schon ein gutes Stück freundschaftlicher zu. Schließlich kennen sich viele Spieler untereinander.“

Am Sonntag treffen Türkspor und Bövinghausen um 18 Uhr auf der Mendesportanlage am Westerholz 51 aufeinander. Und die Ruhr Nachrichten schnüren in Zusammenarbeit mit dem Team von Sport Live erneut ein großes Live-Paket. Zu sehen ist die Begegnung auf www.rn.de/dosport und auf der Facebookseite Sport in Dortmund. Das Spiel beginnt um 18 Uhr, die Liveübertragung startet schon um 17.40 Uhr.

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„Machen wir uns nichts vor“, sagt Hassanis Trainer-Gegenpart auf Bövinghauser Seite, Dimitrios Kalpakidis, „mixen wir beide Kader zusammen, steckt da auf jeden Fall die Qualität für eine konkurrenzfähige Regionalliga-Mannschaft drin.“

Bövinghausens Dimitrios Kalpakidis sieht sein Team auf einem guten Weg.

Bövinghausens Dimitrios Kalpakidis sieht sein Team auf einem guten Weg. © Stephan Schuetze

Entsprechend groß ist auch die Motivation im Türkspor-Team, gegen den ambitionierten Testspiel-Primus aus dem Dortmunder Westen, zu bestehen. „Bövinghausen ist im Moment der absolute Topgegner in Dortmund. Das hat auch das Ergebnis gestern gegen den ASC nochmal bestätigt. Die Mannschaft ist im Moment das Non-plus-ultra im Dortmunder Amateurfußball. Aber schauen wir mal, wie weit wir sind am Sonntag“, sagt Hassani.

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Zumindest auf der eigenen Facebook-Seite freut sich Türkspor auf ein „Spitzenspiel“. Was man auch in Bövinghausen ein stückweit als Kompliment versteht. „Wir haben ja auch eine richtig gute Truppe beisammen“, sagt Kalpakidis. „Darum werden wir ja so gerne als Testspielgegner angefragt. Deshalb sind wir für andere Klubs interessant. Das tut natürlich auch unserer eigenen Vorbereitung gut, weil wir auf viele starke Gegner treffen.“

Highlight-Gegner Bövinghausen

„Für Türkspor ist das schon ein Highlight-Gegner“, sagt Hassani. „Gegen Bövinghausen werden wir klar erkennen können, wo wir stehen und was wir noch tun müssen, damit wir in drei Wochen bei 100 Prozent sind. Richtig ist aber auch, dass unsere Mannschaft schon richtig Bock hat, sich mit Bövinghausen ernsthaft zu messen. Da kommt ein Team, dass mit vielen hochklassigen Spielern bestückt ist. Klar, dass sich da jeder mit messen will.“

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Kalpakidis sieht am Sonntag die Gelegenheit gekommen, den Spielern, die beim 2:1-Sieg im Kreispokal-Halbfinale gegen den ASC nicht dabei waren, Einsatzzeit zu geben. „Es wird aber überhaupt nicht so sein, dass wir bei Türkspor mit der zweiten Garde auflaufen“, stellt er klar. „Unsere Startelf für den Ligastart steht noch längst nicht fest. Deshalb ist ein so hochklassiges Testspiel die ernsthafte Gelegenheit für jeden Spieler im Kader, sich für diese Elf zu empfehlen und mir zu zeigen, dass ich mit der Nicht-Berücksichtigung im Pokal falsch gelegen habe.“

Probleme mit dem 15er-Kader

Beide Teams haben in der Vorbereitung mit der Corona-bedingten Regel zu kämpfen, nur mit einem 15er-Kader antreten zu können. „Das macht den Leistungstest gegen Türkspor noch wertvoller für uns“, sagt Kalpakidis. „Im Pokal gegen den ASC haben wir schon auf den Ersatztorhüter zugunsten eines vierten Feldspielers auf der Bank verzichtet. Ein hohes Risiko, das sich zum Glück ausgezahlt hat.“

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Gegen Türkspor wird laut Kalpakidis nun aber Frederic Westergerling sicher das Bövinghauser Tor hüten. Pjer und Zivko Radojcic werden genauso im Team sein wie Deniz Batman, Kevin Rudolph und Denis Ramadan.

Sein Gegenüber Reza Hassani muss hingegen am Sonntag vor allem Verzicht üben. Der wiedergenesene Florian Juka fehlt noch. „Der ist gerade im Urlaub. Zugegebenermaßen ein etwas unglücklicher Zeitpunkt. Aber er hat sein individuelles Programm mitbekommen, hat vor seiner Abreise schon gut trainiert.“ Außerdem fehlen Kapitän Durmus Aydin, Aldin Kljajic, Mateus Ajala Cardoniz und Iago de Carvalho. „Stark wird unsere Mannschaft am Sonntag aber dennoch auf jeden Fall sein“, sagt Hassani. Ist ja auch ein Spitzenspiel.

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