Trifft Youssoufa Moukoko auch in der Youth League? BVB-U19 peilt in Prag den zweiten Sieg an

Juniorenfußball

Nach dem Youth-League-Auftakt gegen Barcelona wartet mit Slavia Prag die nächste knifflige Aufgabe auf die BVB-U19. Michael Skibbe warnt vor der harten Gangart - und hofft auf Youssoufa Moukoko.

Dortmund

, 01.10.2019, 20:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Trifft Youssoufa Moukoko auch in der Youth League? BVB-U19 peilt in Prag den zweiten Sieg an

Youssoufa Moukoko (r.) hofft auf seinen ersten Treffer in der Youth League. © Peter Ludewig

Der glanzvolle 2:1-Erfolg über den großen FC Barcelona kam am Dienstag nur noch einmal kurz zur Sprache. „Das war ein sehr guter Auftakt, und er gibt uns auch ein gutes Gefühl, aber jetzt zählt Prag“, sagte Michael Skibbe, Trainer der U19 von Borussia Dortmund, vor dem zweiten Gruppenspiel in der Uefa Youth League am Mittwoch (14 Uhr).

Der Blick der Schwarzgelben, er ist also nach vorne gerichtet, und nicht zurück. Daran ließ auch Skibbe nach dem Abschlusstraining am Dienstagabend erst gar keinen Zweifel aufkommen.

Gegen Slavia Prag gehe es nun darum, sich vor den beiden Spielen gegen den dritten Gruppengegner Inter Mailand „in eine optimale Ausgangsposition“ zu manövrieren. Drei weitere Punkte, so Skibbe, brächten den BVB einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale.

Michael Skibbe erwartet harte Gangart in Prag

Gegen Prag, das seine erste Partie in Mailand mit 0:4 verloren hat, erwartet der 50 Jahre alte Fußballlehrer ein „körperbetontes Spiel. Sie gehen in der Regel eine harte Gangart“, sagte Skibbe, „das haben sie auch schon in der Partie gegen Inter gemacht, in der sie übrigens lange Zeit sehr gut mitgehalten haben.“

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Angst vor der Härte haben sie bei Borussia Dortmund zwar nicht, aber durchaus Respekt. „Aber das sind genau die internationalen Erfahrungswerte, die wir aus solchen Partien mitnehmen müssen“, sagte der BVB-Coach.

Mit 18 Spielern hat sich der der BVB-Tross am Dienstagmittag auf den Weg nach Tschechien. Mit an Bord war auch Youssoufa Moukoko. Das 14 Jahre alte Ausnahmetalent, das in der A-Junioren-Bundesliga nach sieben Spielen schon wieder bei unglaublichen 15 Toren steht, hofft am Mittwoch auf seinen ersten Treffer in der Youth League.

Youssoufa Moukoko wartet auf seinen ersten Youth-League-Treffer

Beim Sieg gegen Barcelona war Moukoko noch leer ausgegangen. „Wir wünschen uns natürlich, dass er jetzt auch in Prag trifft“, sagte Skibbe, der die Durchschlagskraft seiner Mannschaft aber nicht allein am 14-Jährigen festmachen will. „Youssoufa profitiert von unseren anderen starken Offensivspielern“, sagte er.

Sei es der US-Amerikaner Gio Reyna, dem Skibbe eine „bislang sehr gute Saison“, attestierte („Was ihm noch fehlt, ist ein noch konsequenterer Torabschluss“), Immanuel Pherai oder Alaa Bakir. „Sie alle machen das Spiel sehr schnell, was Youssoufa am Ende zugutekommt“.

Die Tore erzielen muss das Ausnahmetalent freilich selbst. Moukoko aber macht dies mit einer Selbstverständlichkeit, die selbst den Trainer nachhaltig beeindruckt hat. „Seine Abschlussqualitäten sind außergewöhnlich“, so Skibbe. „Egal ob mit dem linken oder mit dem rechten Fuß.“ Und so dürfte Moukokos erster Treffer in der Youth League wohl nicht mehr allzu lange auf sich warten.

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