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Trainer, Abgänge, Neuzugänge: Wie der FC Brünninghausen nach dem Oberliga-Abstieg plant

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Der FC Brünninghausen stellt die Weichen für die kommende Saison, fällt eine Entscheidung auf der Trainerbank und drückt auch bei der Kaderplanung für die Westfalenliga aufs Tempo.

Dortmund

, 29.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Nach dem Abstieg aus der Oberliga Westfalen ist dem Vorstand des FC Brünninghausen der Ernst der Lage bewusst: „Wenn man sich anschaut, was mit einigen Oberliga-Absteigern in den vergangenen Jahren passiert ist, erwartet uns eine schwere Saison“, sagt Geschäftsführer Klaus-Dieter Friers.

Der TSV Marl-Hüls (2018 zurückgezogen, 2019 zurückgezogen und nächste Saison Kreisliga), SuS Stadtlohn (2017 abgestiegen und in die Bezirksliga durchgereicht) oder der SV Zweckel (2016 abgestiegen und dieses Jahr nur knapp dem Abstieg in die Kreisliga A entronnen) sind warnende Beispiele.

Oberes Westfalenliga-Drittel wird angepeilt

Doch das Treffen mit dem Vorstand am Dienstagabend war durchaus ein positives: „Ich habe den Auftrag bekommen, eine Mannschaft zusammenzustellen, die im oberen Drittel der Westfalenliga eine gute Rolle spielen kann“, sagt Friers. Den Aufstieg auszurufen, hält Friers zum jetzigen Zeitpunkt für Vermessen: „Wir würden natürlich gerne um den Aufstieg mitspielen. Aber da muss vieles zusammenkommen.“

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Bevor sich Friers am Freitag in den Urlaub verabschiedet, stehen noch entscheidende Gespräche an. Das wichtigste hat er bereits am Dienstag geführt: „Wir werden das Ganze zusammen mit Maximilian Borchmann anpacken.“ Der junge Coach, der im Winter für Alen Terzic übernommen hatte, am Dienstag seinen 28. Geburtstag feierte und sich ernsthafte Gedanken darüber gemacht hatte, ob er weitermacht, habe „unter diesen Voraussetzungen einen guten Job gemacht. Wenn Spieler nicht funktionieren, kannst du machen, was du willst. Wir machen ihm keinerlei Vorwürfe“, sagt Friers, der schon erste Trainer-Bewerbungen vorliegen hatte.

Kruse bleibt, Neuzugänge bestätigen Zusagen

Auch beim Kader für die kommende Saison ist er schon einen Schritt weiter. Vier Spieler hatten unter Vorbehalt des Klassenerhalts zugesagt, einer von ihnen - Innenverteidiger Sebastian Kruse - hat diesen Vorbehalt bereits zurückgezogen und will zum Wiederaufstieg beitragen. Auch die fünf bislang feststehenden Neuzugänge - Leon und Jan Broda, Patrick Trawinski, Leon Enzmann und Nils da Costa Pereira - blieben bei ihrer Zusage.

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Die Liste der Spieler, die den Klub definitiv verlassen wird, ist dagegen ein bisschen länger: Arif Et (BVB II), Kerim und Mo Acil (Holzwickeder SC), Tim Schmale (Hombrucher SV), Kingsley Nweke (Borussia Dröschede), Tim Dudda (SG Welper), Can Sakar (geht nach Berlin zurück), Asmir Alisic (unbekannt), Mo El Gattass (unbekannt), Angelos Karantasiadis (unbekannt) und Nino Saka (unbekannt). Bei Amin Adbib klärt sich die Situation erst in den kommenden Tagen.

Gallus sorgt für Stirnrunzeln

Das gilt auch für die von Robin Gallus. Der Mittelfeldmotor, in dieser Saison oft einer der wenigen Lichtblicke, soll als Leader in der kommenden Spielzeit noch mehr Verantwortung übernehmen. Dass der ehemaliger Ennepetaler nur einen Tag nach dem Abstieg in Holzwickede mit den Oberliga-Fußballern des TuS Ennepetal auf deren Mannschaftsfahrt nach Mallorca fuhr und offensichtlich nach einer verlorenen Wette ein Foto im Ennepetal-Trikot auf Instagram postete, kam nicht bei allen Brünninghausern gut an.

Thomas Riedel, Sportlicher Leiter des TuS, versuchte zwar frühzeitig, die Wogen zu glätten: „Ich habe Robin vorher noch getroffen. Er war ziemlich down und hatte sich wirklich überlegt, ob er überhaupt mitfährt. Die Jungs haben ihn dann überredet. Und jetzt weiß doch, wie sowas auf Mallorca dann läuft...“ Doch für ein wenig Unsicherheit hat das in Brünninghausen dennoch gesorgt: „Ich werde ihn am Donnerstag fragen, ob er zu seinem Wort steht“, sagt Friers, „es wäre eine große Enttäuschung, wenn nicht.“

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