Topspiel an der Kobbendelle: Kirchhörder Blutdruck steigt

Die Dortmunder Klubs

Viel deutet darauf hin, dass der erste komplette Spieltag seit langem über die Bühne gehen wird. Denn auch die gefährdete Partie des VfL Hörde gegen Erkenschwick ist sicher, da der VfL am Sonntag um 17 auf dem HSC-Platz an der Benninghofer Straße spielt.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 11.02.2011, 22:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Johannes Degenhardt (r.) und der Kirchhörder SC fiebern dem Spitzenspiel entgegen.

Johannes Degenhardt (r.) und der Kirchhörder SC fiebern dem Spitzenspiel entgegen.

Die Dorstfelder bereiten sich auf ein Geduldsspiel vor. „Wenn wir in deren Konter laufen, kann es schief gehen“, erklärt Trainer Bodo Sievers. Der DSC muss auf den verletzten Kai Hengelage verzichten. Die Netter gehen laut Vorsitzendem Volker Böcker mit dem Motto „wir haben nichts zu verlieren“ in die Partie. Trainer Dirk Sörries pflichtet ihm bei und fügt hinzu: „Wir müssen den Begriff Abstiegskampf mit Leben füllen.“ Die Sportfreune treten ohne Pascal Schrade, Daniel Pagel und Chris Henrich an. Stephan Knop zählt ab sofort zum Netter Trainerstab.

 VfL-Coach Thomas Faust begründet den Umzug: „Bei uns wäre es sehr eng wegen des Wetters geworden. Und wir wollen unbedingt spielen.“ Der VfL holte sich zuletzt Spielpraxis in acht Testspielen, am Donnerstag gewann er noch 4:0 gegen Frohlinde (Tore: zweimal Darssi, Handanovic und Köhler). Norman Hilkenbachs Einsatz ist fraglich.

An das Hinspiel erinnern sich die Rahmer gerne. Damals gewannen sie 2:1. „Ein zweites Mal unterschätzen sie uns aber nicht“, warnt Trainer Thomas Hein seine Spieler. „Mit 100 Prozent sind wir aber auch da nicht chancenlos.“ Tim El-Ashmawy (krank) fehlt.

Coach Markus Gerstkamp sieht ein Sechs-Punkte-Spiel auf sich zukommen, „in dem sich herausstellt, ob wir noch in den Abstiegskampf geraten“. Ein Punkt würde ihm reichen.

TSK könnte die große Unbekannte sein. „In den vergangenen Jahren meldeten sich da im Winter immer Spieler ab. Jetzt befürchte ich, dass es anders herum läuft“, sagt HSC-Coach Marcus Wedemann. „Nach dem 4:1 über Waltrop nehmen wir in diesem schwierigen Spiel die Favoritenrolle aber an.“ Tammo Knieriem (Meniskus) und Jörn Kaufmann (Prellung) fehlen.

Mit „Kampfgeist“ soll der TuS den Nachteil ausgleichen, dass Schwerin auf dem Platz trainiert hat, während Eichlinghofens Geläuf noch immer gesperrt ist. Das fordert Trainer Marc Risse, der ohne Mirnas Husic auskommen muss.

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