Tennis: "Wir haben nichts zu verlieren"

DORTMUND Dean Jackson steht vor der am Samstag beginnenden Aufstiegsrunde der ersten Herren des DTK Rot-Weiß in Raadt unserem Mitarbeiter Christian Ippach Rede und Antwort.

von Das Gespräch führte Christian Ippach

, 11.07.2008, 19:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hat in der Saison bisher kein Einzel verloren: Dean Jackson.

Hat in der Saison bisher kein Einzel verloren: Dean Jackson.

Welche Zielsetzung ist realistisch? Dean Jackson: Wenn alles gut läuft können wir das Finale am Sonntag erreichen. Johannesberg hat eine starke Truppe, die aber sicherlich nicht unschlagbar ist. Unser Ziel ist ein 3:3 nach den Einzeln, dann ist bei den Doppeln alles offen.

Wie schätzt Du Deine Chancen gegen Albert Portas ein? Jackson: Ganz ehrlich: Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Man bekommt nicht oft die Möglichkeit, gegen eine frühere Nummer 19 der Welt zu spielen. Ich bin klarer Außenseiter, aber Portas ist einige Jahre älter. Daher rechne ich mir schon Chancen aus.

Gibt es an der bisherigen Saison überhaupt etwas auszusetzen? Jackson: Ganz klar, nein. Die Atmosphäre im Team ist überwältigend und wir sind ungeschlagen Westfalenmeister geworden. Die Zielvorgabe ist erreicht. Wir haben nichts zu verlieren.

Wie sieht Deine persönliche Planung aus? Jackson: Ich werde mein Studium in den USA weiter fortsetzen und dort einige Future Turniere spielen. Zur neuen Saison bin ich dann aber wieder rechtzeitig zurück.

Wirst Du auch weiterhin für den DTK auflaufen? Jackson: Davon ist fest auszugehen. Problematisch wird es allerdings, wenn wir aufsteigen. Dann verliere ich mit dem Profistatus den Anspruch auf mein Auslandsstipendium. Das ist jetzt aber kein Thema. Am Wochenende gebe ich auf jeden Fall alles.

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