Tennis: "Land unter" bei der TSC Eintracht

DORTMUND Schlamm, Chaos und Verwüstung. Das Jahrhundert-Unwetter machte auch vor den Sportanlagen in Dortmund nicht halt. Besonders schwer traf es den Tennisklub Hansa. Obwohl noch nicht genau beziffert, dürfte der Schaden in die Zehntausende gehen.

von Von Jan Büsse

, 28.07.2008, 17:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Jahrhundert-Unwetter hinterließ beim TSC Hansa heftige Schäden.

Das Jahrhundert-Unwetter hinterließ beim TSC Hansa heftige Schäden.

„Ich war froh, dass hier keiner mehr drin war“, sagt Heike Kausch. Denn mit welcher Kraft sich das Wasser seinen Weg bannte, beweisen völlig zerbeulte und aus den Angeln gebrochene Stahltüren. Ein 500 Kilo schwerer Fettabscheider steht grotesk verdreht mitten im Raum herum. Trotzdem hatten sie beim TSC noch Glück im Unglück, denn das neue Büro mit den aktuellen Unterlagen ist weitgehend verschont geblieben. Zusätzlich hielt das soeben fertiggestellte neue Satteldach die Gastronomieräume im Obergeschoss trocken. „Das alte Flachdach hätte diesem Regen kaum standgehalten. Schon bei normalem Regen tropfte es durch“, sagte Pächter Peter Kötzing.

Nach dem Schock folgt die Arbeit – und die packt Heike Kausch entschlossen an. „Wir müssen jetzt die Stellungnahme der Versicherung abwarten. Sobald wir das Ok. der Versicherung haben, legen wir los. Dann können die Handwerker kommen“, sagt Kausch. Grundsätzlich soll dann für eine solche Flut vorgesorgt werden. Wie, weiß allerdings noch niemand genau. Bereits für heute ist eine Firma bestellt, die die arg in Mitleidenschaft gezogenen Außenplätze wiederherstellen soll. Denn schließlich soll alles zu der in gut drei Wochen beginnenden Stadtmeisterschaft (ab 22. 08.) in neuem Glanz erstrahlen. Heike Kausch ist sich sicher: „Wir schaffen das – und wenn wir Nachtschichten einlegen müssen.“   Beim TSC Eintracht wurden das Trainerbüro und ein Teil der Plätze in Mitleidenschaft gezogen. Nach den Aufräumarbeiten konnte der Spielbetrieb am Montag wieder aufgenommen werden.

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