Talente verletzt: U19 von Borussia Dortmund bezahlt Erfolg über den MSV Duisburg teuer

Juniorenfußball

Der 2:1-Erfolg über den MSV Duisburg in der U19-Bundesliga war schnell als Pflichtsieg abgehakt. Doch zwei Verletzungen trübten die Stimmung am Samstagvormittag erheblich.

Dortmund

, 02.11.2019, 14:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Talente verletzt: U19 von Borussia Dortmund bezahlt Erfolg über den MSV Duisburg teuer

Immanuel Pherai traf erst und verletzte sich dann. © Peter Ludewig

A-Junioren-Bundesliga

Borussia Dortmund - MSV Duisburg 2:1 (2:0) - Das Team von Trainer Michael Skibbe landete am Samstagvormittag gegen den Tabellenzwölften von der Wedau den angepeilten Dreier. Der BVB bleibt damit der Spitzengruppe dicht auf den Fersen.

Erst Immanuel Pherai dann Ramzi Ferjani

Allerdings mussten die Schwarzgelben den Erfolg teuer bezahlen. Mit Sprunggelenksverletzungen schieden in der zweiten Hälfte erst Mittelfeldspieler Immanuel Pherai und dann Innenverteidiger Ramzi Ferjani aus. Beide werden den Schwarzgelben am Dienstag zum UEFA Youth League-Partie gegen Inter Mailand (Brackel, 14 Uhr) mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zur Verfügung stehen.

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Ungeachtet dessen war Dortmunds Coach mit dem Auftritt seiner Schützlinge durchaus zufrieden: „Insgesamt war das souveräner als das Resulat es ausdrückt, bis zur 70. Minute richtig gut.“

Pherai trifft zum 1:0

Der BVB eröffnete die unangenehme Aufgabe gegen die Zebras sehr konzentriert und zielgerichtet. Die Belohnung ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite traf Pherai bereits in der 12. Minute zum 1:0.

Und nur wenig später legte Ansgar Knauff nach. Die Vorbereitung nach sehenswertem Dribbling und maßgenauer Flanke leistete Kapitän Alaa Bakir. Von den Gästen war bis zur Pause nicht viel zu sehen. Die Borussen versäumten es allerdings, für ganz klare Verhältnisse zu sorgen.

Gegentreffer aus dem Nichts

Am einseitigen Spielverlauf änderte sich auch im zweiten Abschnitt erst einmal nichts. Alaa Bakir und Mert Göckan verfehlten knapp den Ausbau der Führung. Stattdessen kam der MSV 12 Minuten vor dem Abpfiff nach einem Missverständnis zwischen Ferjani und Maik Amedick wie aus dem Nichts zum Anschluss. Ernsthaft zittern um den Erfolg mussten die Gastgeber aber nicht mehr.

BVB A: Unbehaun - Terzi, Ferjani (80. Thaqi), Knoop, Göckan - Schlüsselburg, Amedick - Knauff (73. Khadra), Pherai (66. Hetemi), Bakir - Moukoko (90. Rauch)
Tore: 1:0 Pherai (12.), 2:0 Knauff (18.), 2:1 (78.)

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