Schock beim SV Berghofen: Der Trainer geht - dabei wollte eine der beiden Seiten verlängern

dzFrauenfußball-Regionalliga

Damit war in Berghofen nicht zu rechnen. Während der Coach auf den Spuren von Pep Guardiola wandert, führt der Klub bereits Gespräche mit potenziellen Nachfolgern.

Dortmund

, 11.03.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Niederlage im Topspiel gegen den 1. FC Köln war nicht die einzige negative Nachricht, die der SV Berghofen verkraften musste. Ein sinkendes Schiff ist der Klub auf keinen Fall, der Kapitän verlässt die Brücke dennoch.

Erfolgreiche Zeit beim SV Berghofen

Der Frauenfußball- Regionalligist SV Berghofen und Trainer Thomas Sulewski beenden ihre Zusammenarbeit zum Ende der Saison. Sulewski war drei Jahre lang erfolgreich beim SVB tätig.

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Er gewann in dieser Zeit mit den Berghoferinnen den Westfalenpokal und führte die Frauen damit in die erste Rundes des DFB-Pokals. Dort gab es in einem denkwürdigen Spiel im ausverkauften Aplerbecker Waldstadion vor über 2000 Fans eine knappe 0:2-Niederlage gegen den amtierenden Deutschen Meister VfL Wolfsburg.

Private Gründe sorgen für das Ende beim SV Berghofen

„Wir wollten den Vertrag mit Thomas Sulewski, der den Frauenfußball bei uns mitgeprägt hat verlängern, aber er hat leider die Verlängerung aus privaten Gründen abgelehnt“ berichtet der Sportliche Leiter Stephan Gebling.

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„Der Aufwand als Trainer ist für mich demnächst zeitlich nicht mehr zu bewältigen, ich werde zunächst eine Auszeit nehmen“ bestätigte Thomas Sulewski und macht damit ein Sabbatjahr, wie es zuletzt auch Pep Guardiola nach seiner Zeit beim FC Barcelona machte.

„Ich will meine erfolgreiche Zeit in Berghofen positiv beenden. Nach Platz vier im ersten Jahr, dem achten Platz im vorigen Jahr möchte ich in dieser Saison am Ende zumindest den dritten Platz belegen“ ergänzt Sulewski.

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Die Verantwortlichen des SV Berghofen lassen sich in der Trainerfrage nicht unter Druck setzen. „Wir planen keinen Schnellschuss. Zurzeit laufen noch Gespräche mit potentiellen Kandidaten“ äußerte sich der Sportliche Leiter Stephan Gebling zum aktuellen Stand der Trainersuche.

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