SV Berghofen kassiert an Ostersonntag die höchste Saisonniederlage

Frauenfußball

Das war kein schöner Ostersonntag für die Zweitliga-Spielerinnen des SV Berghofen. Die Dortmunderinnen verloren ihr Auswärtsspiel bei Turbine Potsdam deutlich.

Dortmund

, 04.04.2021, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Zweitliga-Damen des SV Berghofen kassierten an Ostersonntag in Potsdam eine deutliche Schlappe.

Die Zweitliga-Damen des SV Berghofen kassierten an Ostersonntag in Potsdam eine deutliche Schlappe. © Nils Foltynowicz

Am Ende der Englischen Woche gab es eine böse Schlappe für die Frauen des SV Berghofen. Nachdem sich der SVB sowohl vom VfL Wolfsburg II als auch von Arminia Bielefeld mit 1:1 getrennt hatte, gab es gegen die U20 von Turbine Potsdam eine deutliche 1:5-Niederlage.

Das war nach der Corona-Pause bereits das vierte Spiel in Serie ohne Sieg für den Aufsteiger. Durch die erneute Niederlage rutscht Berghofen in der Tabelle auf den Relegationsplatz ab. Der Frauenfußball-Zweitligist wurde in Potsdam kalt erwischt.

Bereits nach einer Minute gerieten die Berghoferinnen durch ein Tor von Samira Sahraoui mit 0:1 in Rückstand. Die Mannschaft von Trainerin Laura Marienfeld erholte sich vom Schock des frühen Gegentores während der gesamten Spielzeit nicht mehr. „Wir waren von Beginn an nicht wach und hatten einen schlechten Start. Die Leistung der gesamten Mannschaft war in der ersten Halbzeit eine einzige Katastrophe“ sagte Marienfeld.

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Die Potsdamerinnen nutzten die Gunst der Stunde, setzten nach und erzielten innerhalb von nur acht Minuten drei weitere Treffer zur zwischenzeitlichen 4:0-Führung. Rieke Tietz (2) und Merle Luise Kirschstein hießen die Torschützinnen aufseiten der Gastgeberinnen. Nach der frühen Entscheidung durch vier Gegentore nach 27 Minuten ging es für den Aufsteiger aus Berghofen nur noch um Schadensbegrenzung. Rieke Tietz hieß auf Potsdamer Seite der Schrecken der Defensive des SVB. Mit ihrem dritten Treffer sorgte sie für die 5:0-Führung nach 40 Minuten.

Mit diesem deutlichen Ergebnis ging es dann in die von Berghofen ersehnte Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte zeigte die Berghofer Mannschaft dann eine Reaktion und wehrte sich zumindest gegen eine noch deutlichere Niederlage. Kapitänin Paula Peck verwandelte einen Elfmeter zum 5:1-Ehrentreffer (61.). Bei diesem deutlichen Ergebnis blieb es dann bis zum Ende.

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„Wir haben zu viele Fehler gemacht, die von Potsdam gnadenlos ausgenutzt wurden. Gott sei Dank haben wir jetzt zwei Wochen Pause.“ analysierte Trainerin Laura Marienfeld die Partie kurz und knapp. In zwei Wochen werden dann auch einige der Verletzten Spielerinnen zurückkommen. „Wir stellen uns für die nächste Partie gegen Borussia Mönchengladbach neu auf und haken das heutige Spiel ab“ denkt die Trainerin bereits an den nächsten Spieltag.

SV Berghofen: Willebrandt – M. Sommer, Dubbel, Peck, Meyer – Grothe, Plastwich, Kaleja (81. Tautz), Gödecke (59. L.B. Sommer), Kschiedel (53. Wrede) – Krapp
Tore: 1:0 Sahraoui (1.), 2:0 Tietz (19.), 3:0 Kirschstein (23.). 4:0 Tietz (27.), 5:0 Tietz (40.), 5:1 Peck (61.).
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