Spieler des Spieltags: „Damit ist in dieser Saison mein Knoten geplatzt“

Dortmunder Amateurfußball

Neben TuS Körne hat jetzt ein zweiter Fußball-Bezirksligist seinen zweiten Spieler des Spieltags der aktuellen Spielzeit. Der aktuelle Gewinner gewann die Wahl mit rekordverdächtigen 43 Prozent

Dortmund

, 18.10.2019, 14:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spieler des Spieltags: „Damit ist in dieser Saison mein Knoten geplatzt“

Tobias Marschallek (l.) ist der Spieler des Spieltags. © Stephan Schuetze

RW Germania könnte eine Serie starten. Nach Dawid Magiera ist Tobias Marschallek der zweite Spieler des Bezirksliga-Fusionsklubs hintereinander, der im Online-Voting unserer Zeitung den ersten Platz holte. Beachtliche 43 Prozent stimmten für den linken Mittelfeldspieler. Im Interview mit Alexander Nähle gibt er nun den zweiten Einblick in das aktuelle Erfolgsteam Germania.

Es läuft gut. Als Aufsteiger sind Sie Vierter. Und Sie holen jetzt auch persönliche Erfolge. Die Leute scheinen Sie zu mögen…

Ja, wir freuen uns über die positive Resonanz. Wir sind aber auch grundsätzlich sehr zufrieden. Nach dem guten Start hatten wir einen Durchhänger, eine schwache Phase. Während der vergangenen Wochen haben wir uns dann wieder als Team präsentiert.

Gegen den VfL Kemminghausen haben Sie die ersten beiden Tore beim 5:1 erzielt. Wie gut tat das?

Natürlich zählt der Mannschaftserfolg. Aber für mich persönlich war das auch wichtig, weil damit in dieser Saison mein Knoten geplatzt ist. Zuvor hatte ich noch nicht getroffen. Kemminghausen hatte dann versucht, ins Spiel zu kommen. Wir haben aber diszipliniert weitergemacht und auch verdient gewonnen.

Ihr Kollege Magiera beschrieb vor einer Woche die Stimmung als sehr positiv. Bestätigen Sie das?

Ja, unbedingt, Ich bin im sechsten Jahr hier und fühle mich unfassbar wohl. Das ist ein tolles Team.

Der Name Marschallek ist in Ihrem Verein bestens bekannt. Es gab vor Ihnen schon Marschalleks. Wer waren die Herren?

Der Heimatverein der Marschalleks ist RW Bodelschwingh, neben Germania Westerfilde ein Teil des Fusionsklubs. Mein Vater Christian war Jugendtrainer, mein Onkel Frank war mal Coach der ersten Mannschaft. Das ist schon ziemlich lange her. Ich setze jetzt die Marschallek-Tradition fort.

Und zwar am Sonntag schon bei Westfalia Wethmar, wo es einen Trainerwechsel gab. Hat das Einfluss auf Ihre Vorbereitung?

Nein, wir wissen, wie wir in ein Fußballspiel zu gehen haben und sind überzeugt von uns.

Lesen Sie jetzt