Senior-Rennsportler des FS 98 sind erfolgreichste deutsche Abteilung

Kanu

DORTMUND Fliegende Paddel, pfeilschnelle Boote und Muskelkraft – das Kanurennen ist die dynamischste Wettkampfdisziplin des Kanusports. Dabei treten pro Rennen bis zu neun Kanuten auf Bahnen gegeneinander an.

von Von Florian Groeger

, 05.01.2010, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine starke Truppe: die Ü 32-Kanuten des FS 98.

Eine starke Truppe: die Ü 32-Kanuten des FS 98.

Da in den Wintermonaten keine Wettkämpfe stattfinden, gilt es, vor der neuen Saison an der Ausdauer zu arbeiten. „Das Training in der Gruppe macht auch im Winter Spaß“, freut sich FS 98-Rennsportwart Toni Pais. Neben Paddeleinheiten steht laufen, Schwimm- und Krafttraining auf dem Plan. Jeder Rennfahrer legt im Jahr rund 3000 Trainingskilometer auf dem Dortmund-Ems-Kanal zurück. „Der finanzielle Aspekt spielt absolut keine Rolle“, so Zimpel. „Ausrüstungs- und Reisekosten zahlen wir komplett aus eigener Tasche. Da kommen locker ein paar tausend Euro pro Saison zusammen.“ Die meisten Mitglieder betreiben jedoch Kanuwandern in ruhigeren Gewässern, welches besonders bei Familien, Naturbegeisterten und Anfängern hoch im Kurs steht. „Dem Kanuwanderer offenbart sich die Landschaft in einer neuen, ständig wechselnden Perspektive. Ein Naturerlebnis“, schwärmt Zimpel.

Auch die Politik hat ein Herz für die Dortmunder Kanuten. Im Rahmen der Initiative „Fluss Stadt Land“ wurde der Zugang vom Fredenbaumpark zum westlich angrenzenden Ems-Kanal ausgebaut. „Ein tolle Sache. Gerade weil unser Bootshaus direkt am Kanal liegt und die Trainingsbedingungen so nochmals verbessert werden“, lobt Zimpel. Beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Medaillenjagd 2010.

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