Schock für den FC Brünninghausen: Ein Leistungsträger fällt mehrere Monate aus

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Bereits am ersten Endrundentag war für den FC Brünninghausen Schluss. Zudem verletzte sich in der ersten Partie auch noch einer der wichtigsten Spieler des Teams. Er wird nun länger fehlen.

Dortmund

, 14.01.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für den FC Brünninghausen war es ein gebrauchter Tag. Nicht nur schied der Westfalenligist am ersten Endrunden-Tag in der Helmut-Körnig-Halle nach zwei Niederlagen aus, sondern musste auch noch den Ausfall eines Leistungsträgers verkraften.

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Es lief die 17. Minute im Spiel gegen den späteren Viertplatzierten Türkspor Dortmund. Nach einem erfolglosen Angriff von Brünninghausen schickte Mehmet Ayaz seinen Teamkollegen Kimaz Hamza in Richtung FCB-Tor. Keeper Leon Broda kam ein Stück raus und schoss den Ball vor der heranstürmenden Nummer Elf von Türkspor weg. Doch Hamza konnte nicht mehr stoppen, krachte in den Torhüter.

Broda stand in der Hinrunde 16 Mal im Tor des FC Brünninghausen

„Er ist durchgelaufen und ist mir ins Knie reingerutscht“, sagt Broda. Dabei sei sein Knie ein wenig nach hinten gerutscht. Der 21-Jährige konnte zwar schnell wieder aufstehen, suchte allerdings direkt den Weg ins Seitenaus - stark humpelnd. Für ihn übernahm sein Bruder Jan Broda.

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Nach dem Endrundenspiel am Freitag „hatten wir einen Kreuzbandriss vermutet“, sagt Broda. Doch im Krankenhaus sei ihm bereits versichert worden, dass die Kreuzbänder nicht gerissen seien. Es bestand der Verdacht auf einen Innenband- und Meniskusriss. Am Montagnachmittag erwartete den Torhüter des Westfalenligisten dann der MRT-Termin. Die Diagnose: Ein gerissenes Innenband, überdehnte Kreuzbänder, Blutergüsse im Knie und eine Stauchung am Schienbeinkopf.

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Vor dem MRT hatte er noch die Hoffnung geäußert, dass nichts gerissen ist. Denn „die Schmerzen sind auch besser geworden“. Doch die letztendliche Diagnose zerschlug die Hoffnung. Drei Wochen müsse er nun eine Schiene tragen, dann könne er wieder langsam mit einigen Übungen beginnen. Insgesamt werde er allerdings etwa drei Monate ausfallen. Zwar fühle er sich nun „beschissen“, sagt er, doch etwas an seiner Situation ändern könne er ja ohnehin nicht. „Da kannst du jetzt relativ wenig machen.“

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In der bisherigen Saison gehörte Broda zum Stammpersonal des Oberliga-Absteigers. Von 17 möglichen Partien verpasste er nur eine einzige, kassierte 21 Gegentore und hielt dabei vier Mal die Null fest. In der Halle gehörte er zu den besten Torhütern. In der Zwischenrunde sicherte er seiner Mannschaft mit drei Paraden im Achtmeterschießen gegen den Hombrucher SV das Weiterkommen in die Endrunde.

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