Saisonstart am Sonntag: Der Nachwuchs des Hombrucher SV soll sich für höhere Aufgaben empfehlen

Juniorenfußball

Am Sonntag startet die U19 des Hombrucher SV in die Saison 2019/20. Der neue Trainer Justin Martin gibt keine tabellarischen Vorgaben aus - benennt aber dennoch klare Ziele für die Spielzeit.

Dortmund

, 03.09.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Saisonstart am Sonntag: Der Nachwuchs des Hombrucher SV soll sich für höhere Aufgaben empfehlen

Der Kader der U19 des Hombrucher SV: Hinten von links Jeongyong Lee, Noah Peters, Bren Arnaudov, Justin Funhoff, Gordon Meyer, Dario Biancardi, Luis Weiß, Paul Zulauf. Mitte von links Trainer Justin Martin, Firat Cinar, Jeremy Aboagye, Konstantinos Statharas, Christian Bernhard, Arian Schuwirth, Khaled Merhi, Emre Köstereli, Co-Trainer Niklas Herberg, Betreuer Karim Funhoff. Vorne von links Daniel Tews, Fynn Gedaschke, Veli Han Güzel, Kamyab Barhematirajab, Ermin Jukic, Jovan Jovic, Simon Rausch, Lukas Hamme, Jannik Urban. Es fehlen Lucas Berisha, Tim Neugebauer, Aboubacar Toure, Benedikt Buchholz, Danielle Werlein.Foto: Peter Ludewig © Peter Ludewig

Die Zielvorstellungen des neuen Hombrucher U19 Trainers Justin Martin weichen von den gängigen tabellarischen Vorgaben ab: „Wir wollen Spaß haben, immer alles geben und so die best mögliche Saison spielen. Die Jungs sollen sich weiterentwickeln und das Rüstzeug erhalten, um sich am Ende für höherklassige Seniorenmannschaften zu empfehlen.“

Eins allerdings steht für den 21-jährigen Studenten der Sportwissenschaft und Inhaber der DFB-Elite-Jugendlizenz dabei jedoch außer Frage: „Von Beginn an muss die nötige Distanz zur Gefahrenzone gehalten werden. Was ansonsten letztlich herausspringt, wird sich zeigen.“ Neuland ist die Liga für Martin, dem als Co-Trainer Robin Timm, Niklas Herberg und Felix Binsker zur Seite stehen, nicht. Vergangene Saison war er Assistent des scheidenden Jasper Möllmann.

Herausragende Nachwuchsarbeit

Davon, dass die Qualität des 28-köpfigen Aufgebotes den Westfalenliga-Ansprüchen genügt, ist Martin überzeugt: „Wir wissen, dass wir einen guten Kader haben.“ Der dokumentiert die seit Jahren herausragende Nachwuchsarbeit an der Deutsch-Luxemburger Straße.

Den Stamm bilden neun Spieler aus dem letztjährigen Team. Elf Jungen rückten direkt aus der U17, die eine starke Westfalenligasaison ablieferte, auf. Acht zielgerichtet ausgesuchte Neuzugänge werden ins Hombrucher Trikot schlüpfen, darunter in Konstantinos Statharas ein erst kürzlich nach Deutschland gekommenes griechisches Innenverteidiger-Talent von PAS Lamias.

„Ganz wichtig bei den Verpflichtungen war, dass die Jungs menschlich zu uns passen. Und dass scheint gegeben“, umschreibt Martin die Eindrücke den ersten Wochen. Den Integrationsprozess beschleunigte ein viertägiges Trainingslager in der Sportschule Hachen zu Beginn der Vorbereitungsphase.

Sechs Testspiele bis zum Saisonstart

In sechs Tests stimmte sich der HSV auf den Start am Sonntag beim SV Rödinghausen ein. Dabei erspielten sich die Hombrucher unter anderem beim ambitionierten Bundesliga-Absteiger RW Essen ein 1:1. Die Generalprobe am Montag gegen die Landesliga-Senioren des SV Brackel wurde 5:3 gewonnen.

Nach dem Auftritt in Ostwestfalen folgen die Heimspiele gegen den Nachbarn TSC Eintracht und die TSG Sprockhövel, bevor das zweite Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger Westfalia Soest das schwere Startprogramm beschließt. Zu den Favoriten zählt Martin neben dem SC Paderborn 07 auch den TSC.

Lesen Sie jetzt