Rahmenterminkalender bringt erste Gewissheit für die Basketballer Dortmunds

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Der Rahmenterminkalender für die kommende Spielzeit im Basketball steht. Der SVD und der TVE Barop sind in ihren Planungen unterschiedlich weit vorangekommen.

Dortmund

, 12.07.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Basketballer haben nun erste Gewissheit, was den Beginn der neuen Saison betrifft. Der Westdeutsche Basketball-Verband (WBV) hat seinen Rahmenterminkalender veröffentlicht, demnach wird die kommende Saison später als gewöhnlich starten. Der erste Spieltag für die Zweitregionalligisten SVD und TVE Barop ist auf den 31. Oktober angesetzt, am 14./15. November ist das erste Spielwochenende für Ober- und Landesligisten. Die Saison endet in den Klassen am 29./30. Mai 2021. In der 2. Regionalliga werden dann 26 Saisonspiele absolviert sein, in Ober- und Landesliga deren 22.

Neuzugang bringt „Größe und Erfahrung mit

„Wir werden die Vorbereitung deutlich strecken müssen“, kündigt Felix Adami, Trainer des SVD, an. Im Vergleich zur Konkurrenz sind die Derner schon weit in ihren Planungen. Den Kader für die kommende Saison haben sie nahezu komplett. Einziger Abgang ist Jason Tolkmit, den es in der 1. Regionalliga nach Herten zieht, erster Neuzugang ist Center Maximilian Fischer aus Bochum.

„Er bringt vor allem Größe und Erfahrung mit“, freut sich Adami auf den Neuen, der bereits bei den Astrostars Bochum, den Dresden Titans, ETB Essen und Herten gespielt hat. Fischer ist 2,05 Meter groß und 29 Jahre alt. Nach Planungen der Derner soll er nicht die einzige Verstärkung auf der großen Position sein, mit einem weiteren Neuzugang stehen sie in aussichtsreichen Gesprächen.

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Der SVD befindet sich derzeit im eingeschränkten Trainingsbetrieb, auch auf nicht-sportlicher Ebene scheinen gute Grundlagen für die kommende Saison gelegt. Die Renovierung der Brügmann-Halle schreitet voran, nach derzeitigem Planungsstand scheint sogar eine Rückkehr in die heimische Halle zur neuen Saison möglich.

Auch der TVE Barop ist wieder zurück in der Halle, derzeit steht aber eher noch offenes Spielen unter Corona-Bedingungen an. Was den Blick auf die kommende Saison angeht, gibt Trainer Johannes Grothe zu: „Andere Vereine sind da sicherlich schon weiter.“ Er fügt aber sogleich hinzu: „Wenn die Saison startet, werden wir fit sein.“ Um die personelle Besetzung für die Spielzeit zu klären, befinden sich die Baroper derzeit in Gesprächen, aus Studien- und beruflichen Gründen scheint die Planung aber nicht ganz einfach.

Neue Gegner in den Staffeln

Der SVD und Barop werden in der kommenden Saison in einer 14er-Staffel spielen. Zu den kommenden Gegnern gehören nicht mehr Aufsteiger Hamm und die RE Baskets Schwelm, die sich in die Parallelgruppe verabschiedet haben, dafür sind Erstregionalliga-Absteiger Haspe sowie die Aufsteiger Waltrop Biggesee und UBC Münster II neu.

Vier Teams werden am Ende der Saison absteigen. Allzu viel Leerlauf werden die Zweitregionalligisten in der Saison 20/21 nicht haben. Von Ende Oktober bis zum 20. Dezember spielen sie an allen acht Wochenenden, im neuen Jahr geht es sofort am 9. Januar weiter. Allein an Karneval ist eine Spielpause eingeplant, ebenso wird in den zwei Wochen der Osterferien nicht gespielt.

Der Rahmenterminplan des WBV ist abhängig von den weiteren Entwicklungen und erhofften Lockerungen der Corona-Bedingungen. Die derzeitigen Vorgaben ließen keinen Wettkampfbetrieb zu, „wir hoffen sehr“, so teilt der WBV mit, „dass nach den Sommerferien die Landesregierung die Bedingungen so ändert, dass auch für den Basketball ein Wettkampfbetrieb möglich sein wird“.

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