Positiver Trend sorgt beim SV Brackel für Zuversicht

Fußball: Westfalenliga

Trainer Jörg Lange erntet erste Früchte. Im Kampf um den Klassenverbleib zeigt die Tendenz beim Westfalenligisten SV Brackel nach oben. Die Chance, zumindest nicht im Winter auf einem Abstiegsplatz zu stehen, und damit die Grundlage für den Klassenerhalt zu legen, ist greifbar. Doch es bleibt noch viel zu tun.

von Udo Stark

Dortmund

, 04.12.2017, 15:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Positiver Trend sorgt beim SV Brackel für Zuversicht

Die Tendenz beim SV Brackel mit Trainer Jörg Lange zeigt nach oben. © Dan Laryea

Geduld zahlt sich aus: Unter dieses Motto ließe sich die Entwicklung beim Fußball-Westfalenligisten SV Brackel 06 stellen. Zwar sind die Jungs von Trainer Jörg Lange nach ihrem ersten Auswärtssieg der Saison noch längst nicht über den Berg. Doch die Tendenz im Kampf um den Klassenverbleib zeigt schon seit Wochen klar nach oben.

Blick richtet sich auf Resse

„Jetzt wollen wir gleich noch einen Dreier gegen Resse nachlegen“, hatte Jörg Lange nach dem 3:1-Erfolg in Hassel schon den Blick auf das letzte Spiel des Jahres, am Sonntag daheim gegen das Liga-Schlusslicht, gerichtet. Damit hätten die Rot-Weißen zumindest schon einmal die ziemliche Sicherheit, nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern zu müssen.

Es steckt Potenzial in dieser Mannschaft, die sich im Laufe dieser Herbstserie fußballerisch wie spieltaktisch erkennbar verbessert hat - und das trotz bisweilen großer personeller Probleme, die sich wie ein roter Faden durch die Saison gezogen haben. Jörg Lange formte ein in jeder Hinsicht konkurrenzfähiges Team, das Vertrauen verdient und genug Qualität besitzt, um die Liga zu halten.

Hoffnung auf bessere personelle Situation

„Wichtig“, so sein Wunsch für die Frühjahrsrunde, „ist vor allem, dass man auch die Ruhe bewahrt, wenn es vielleicht auch mal wieder schwierigere Phasen gibt.“ Und er hofft dazu auf eine endlich auch bessere personelle Situation.

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Erste Fortschritte sind auch hier zu verzeichnen: Robin Rosowski feierte in Hassel nach siebenwöchiger Pause ein gelungenes Comeback, mit den Langzeitverletzten Sefa Arslan und Robin Gordon ist wieder ab Januar zu rechnen. „Auch die jungen Burschen sind reifer geworden und machen ihren Job gut“, betont Lange, „aber ich bin natürlich froh über jede weitere Alternative.“

Zusammenhalt und Leistungsbereitschaft

Groß seien auch Zusammenhalt und Leistungsbereitschaft im Team. Ein Beispiel dafür war der Auftritt von Niklas Rybarczyk, der sich in Hassel trotz einer starken Erkältung zur Verfügung stellte, 90 Minuten durchhielt und sich dafür beim Trainer ein dickes Lob abholte: „Niklas ist Kapitän und Anführer. Dieser Rolle ist er wieder einmal vollauf gerecht geworden.“

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