Perfekter Tag für Wickede

Fußball: Westfalenliga

In diesem Spiel passte einfach alles. Scheinbar mühelos fertigte Westfalia Wickede den zuletzt starken DSC Wanne-Eickel mit 7:1 (2:0) ab und liegt nur noch einen Zähler hinter Spitzenreiter Brünninghausen.

DORTMUND

von Von Michael Nickel

, 02.12.2012, 19:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Er zeigt es an: gleich drei Mal konnte Wickedes Benedict Zwahr beim 7:1 gegen Wanne-Eickel treffen.

Er zeigt es an: gleich drei Mal konnte Wickedes Benedict Zwahr beim 7:1 gegen Wanne-Eickel treffen.

Wickede: Limberg - Lipki (46. Moreira), Höse, Baron, Andretzki - Dej, Toetz - Schrade (66. Iser), Zwahr (80. Hennes), Wittchen - Schymanietz
Tore: 1:0 Dej (28., Foulelfmeter), 2:0 Lipki (31.), 3:0 Schymanietz (48.), 4:0/5:0/6:0 Zwahr (60./63./78.), 6:1 Hodzic (79.), 7:1 Schymanietz (90.)

Die Anfangsphase verlief zunächst ereignislos, keines der beiden Teams konnte den gegnerischen Torhüter ernsthaft prüfen. Wickede hatte mehr Ballbesitz und kontrollierte die Partie, Zählbares sprang aber zunächst nicht heraus. Wanne-Eickel hingegen stand tief und hatte sein Spiel auf Konter ausgelegt. Nach gut einer halben Stunde allerdings ging es los mit dem munteren Scheibenschießen. Als Starthilfe diente der Schott-Elf ein schmeichelhafter Foulelfmeter, den Marco Dej mühelos verwandelte (28.). Nach dem 2:0 durch Dominik Lipki (31.) ließ Wickede ein wenig die Zügel schleifen, ohne dabei die Spielkontrolle zu verlieren. Wanne-Eickel konnte zu keinem Zeitpunkt gefährlich werden, Daniel Limberg im Westfalia-Tor war beschäftigungslos und berührte den Ball nur bei Abstößen.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange, ehe Roman Schymanietz auf 3:0 erhöhte (48.). Im Anschluss an diesen Treffer zeigte die Westfalia dann, warum sie sich in den vergangenen Wochen auf Platz zwei vorarbeiten konnte: Mit einer sattelfesten Defensive, einem kombinationsstarken Mittelfeld und einer eiskalten Sturmreihe ließ die Schott-Elf durch Schymanietz und Benedict Zwahr vier weitere Treffer folgen. Als herausragender Vollstrecker erwies sich dabei Zwahr, der innerhalb von 18 Minuten (60., 63., 78.) gleich dreifach treffen konnte. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer (79.) war in diesem Spiel nicht der Rede wert. „Die Mannschaft hat sich das Prädikat Spitzenklasse verdient“, sagte ein stolzer Marko Schott. „Wir haben einen Sahnetag erwischt. Wanne ist ein Gegner mit Qualität, aber wir haben die Partie beherrscht. Hut ab vor dieser Leistung.“

Mit 16 Punkten aus den vergangenen sechs Partien ist Wickede die Mannschaft der Stunde. Ins Träumen geraten will Marko Schott deswegen allerdings nicht – auch wenn der Rückstand auf Brünninghausen nur noch einen Punkt beträgt. „Das ist ein bisschen verfrüht, sich irgendwelchen Phantasien hinzugeben. Wir machen einfach so weiter wie bisher.“    

Wickede: Limberg - Lipki (46. Moreira), Höse, Baron, Andretzki - Dej, Toetz - Schrade (66. Iser), Zwahr (80. Hennes), Wittchen - Schymanietz
Tore: 1:0 Dej (28., Foulelfmeter), 2:0 Lipki (31.), 3:0 Schymanietz (48.), 4:0/5:0/6:0 Zwahr (60./63./78.), 6:1 Hodzic (79.), 7:1 Schymanietz (90.)

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